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Time Slip

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Reviewautor: Behemoth
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Genre: Action
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Vic Tokai
Entwickler: The Sales Curve
Spieler: 1
Level: 6
Schwierigkeitsgrade: 0
Features: Keine

Das Spiel:
TimeSlip wurde von Sales Curve Interactive (heute bekannt als Square Enix) entwickelt und unter Vic Tokai 1993 herausgebracht; ein Jahr nach "Contra: The Alien Wars" von Konami.

Die Geschichte:
Zeitgleich mit der Erde entdeckt eine außerirdische Zivilisation auf dem Planeten Tiamat einen Zeitriss im Universum, der die Erde mit ihrem Planeten verbindet.
Die Tiamatianer wollen die Erde nach ihren Wünschen umformen, müssen aber erkennen, dass sie zu hoch entwickelt ist, als dass sie einen Sieg davon tragen könnten.
Deswegen entwickeln sie eine Zeitmaschine um in der Zeit zurück zu reisen und in wichtigen historischen Epochen die Entwicklung der Erde auszubremsen.
Von diesen Plänen erfährt auch Dr. Vincent Gilgamesh (eine Anspielung auf einen sumerischen König, der die Unsterblichkeit suchte), welcher genausoeine Zeitmaschiene baut.
Bevor er aber eine Gegenwehr den Tiamatianern hinterhersenden kann, wird sein Labor von einem Angriff getroffen und er überlebt als einziger.
Nun muss er mithilfe der ungetesteten Zeitmaschine den Tiamatianern hinterher reisen und sie von ihren Plänen abbringen.

GamePlay:
Dazu gibt es nichts besonderes zu sagen. Der Spieler kann Springen, Laufen, Liegen und sich an bestimmten Wänden festhalten.
Während all dieser Aktionen kann der Spieler in bis zu acht verschiedenen Winkeln dauerfeuern. Dabei gibt es keine Munnitionsbegrenzung.

Anders als bei Contra hat man neun Leben, wobei jedes davon aus fünf Segmenten besteht, welche jeweils einen Treffer symbolisieren.
Schaden nehmen kann Dr. Gilgamesh durch das Berühren von Fallen und Gegnern - meistens bestehend aus Tiamatianern und Menschen der jeweiligen Epoche, aber auch Tiere und Maschinen - das erleiden eines Treffers durch Projektile und sonstiger Objekte und durch das Fallen in Löcher.
Die Anzahl der Leben kann durch ein bestimmtes Item erhöht werden, welche man in Kisten findet.
Diese können während der Level zerschossen und so geöffnet werden.

In diesen Kisten finden sich auch ein Schutzschild und verschiedene Bomben, welche das Maschinengewehr des Dr.s unterstützen.
Es selbst kann nicht ausgetauscht, sondern nur durch auch in den Kisten enthaltenen Waffen-Upgrades verbessert werden.
Diese bestehen aus einer erhöhten Schussrate sowie eines erweiterten Streuungswinkels. In bestimmten Leveln ist es auch möglich bewaffnete Fahrzeuge zu benutzen.
So im zweiten Level in dem man in einem fliegenden Gefährt in Sidescroller-Manier Gegner abknallen muss.

Eine Besonderheit ist eine Zeitleiste, welche dem Spieler ein Leben abzieht, wenn sie leer ist.
Dann beginnt eine neue Zeitleiste, welche sich auch wieder leert. Um dies zu verhindern, muss der Spieler Zeitkristalle sammeln, die es an bestimmten Punkten im Spiel gibt.
Mir selbst ist es noch nie passiert, dass sich die Leiste geleert hat; sie hätten die Leiste genausogut weglassen können.

TimeSlip hat keinen Batteriespeicher und kein Passwortsystem; das bedeutet, dass wenn man stirbt das Spiel komplett von vorne anfangen muss.
Dies kann zu einigen Frustrationen führen. Normalerweise wäre ich so ein Kandidat, doch bei diesem Spiel ist das anders.
Ich sehe dies als Herausforderung an und lerne das Spiel wortwörtlich, um mit immer besseren Konditionen in die weiteren Level zu starten.
So kämpft man sich Stück für Stück durch das Spiel. Ich habe es bis jetzt ins dritte Level geschafft (und bestimmt schon 20 mal ernsthaft gespielt), wobei es sechs an der Zahl gibt.
Soweit ich gekommen bin verlaufen diese linear.

Ich hatte es mir in der Hoffnung gekauft, dass man es wie Contra zu zweit spielen könne; dem ist aber nicht so.
Ein dicker Minsupunkt, da sich der Wiederspielwert dadurch hätte heben können.

Musik/Sound:
Während die Musik im Intro noch halbwegs interessant ist, geht die Musik während des Spielens vollends im monotonen Rattern der Maschinenpistole unter.
Dies ist wahrscheinlich gar nicht so schlimm, denn diese ist gerade mal mittlerer Durchschnitt.
Die Sounds sind auch nicht erwähnenswert. Neben dem Dauerfeuer hört man unablässig das "Au-"Geplapper der Gegner, das sich anhört, als hätten sie sich gerade nur den Fuß gestoßen und nicht, als seien sie gerade erschossen word.

Grafik:
Die Grafik ist solide und passt sehr gut zum Spiel. Die Gegner sind abwechslungsreich gestaltet und auch das Leveldesign kann sich teilweise sehen lassen.

Fazit:
Alles in allem ist TimeSlip ein solider Contra-Ableger im Schatten seines Vorbildes. Hätten die Entwickler ein paar eigene Ideen und einen Zwei-Spieler-Modus hinzugefügt, hätte es vielleicht als leichtere Contra-Alternative herhalten können. Für fünf Euro von Flohmarkt kann man es sich aber durchaus mitnehmen (so habe ich es gemacht).

Grafik: 7
Sound: 5
Musik: 5
Gameplay: 7
Dauerspaß: 7
Gesamtwertung 6.2