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König der Löwen

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Reviewautor: Ark
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Genre: Jump and Run, Action
Größe: 16 MBit
Vertrieben von: Virgin Interactive
Entwickler: Westwood Studios
Spieler: 1
Level: 10
Schwierigkeitsgrade: mittel bis schwer
Features: 1,27 mio. mal verkauft

Als 1994 "Der König der Löwen" in die Kinos kam, sollte er der erfolgreichste klassische Zeichentrickfilm (klassisch bedeutet hier, dass alles noch von Hand gezeichnet wurde) aller Zeiten werden. Der Film wurde so populär, dass er sogar auf dem SNES ein Riesenerfolg geworden ist.

Die Handlung des Spieles ist genauso wie beim Film. Um es kurz zu fassen: Simba ist der Sohn von Mufasa, dem König der Löwen. Er wird zum Thronfolger ernannt, was Scar, den neidischen Bruder von Mufasa, natürlich gar nicht gefällt. Durch ihn kommt Simba immer wieder in sehr gefährliche Situationen, bei einem davon wird er von seinem Vater gerettet. Allerdings wird Mufasa von Scar getötet, ohne dass Simba davon etwas weiß. Scar erzählt Simba, dass er für den Tod seines Vaters verantwortlich wäre. Nachdem Simba daraufhin wegläuft und Jahre später als Erwachsener Löwe zurückkehrt, stellt er sich Scar, der mittlerweile den Thron an sich gerissen hat, zum letzten Kampf.

Diese Handlung wird in 10 Leveln nachgespielt. In der ersten Hälfte des Spieles ist man noch der kleine Simba. Feinde wie Eidechsen besiegt man in dem man auf sie springt. Bei Stachelschweinen muss man sie erst einmal anbrüllen, damit sie sich vor Schreck auf den Rücken legen, so dass man gefahrlos auf sie hüpfen kann. Das Brüllen des kleinen Simba hört sich recht niedlich an, etwa so ähnlich wie ein Kater, den man vielleicht als Haustier hat. Simba kann darüber hinaus auch rollen und sich an Klippen festhalten und sich hochziehen.
Solange man noch klein ist kann man auch von anderen Tieren getragen werden. So gibt es Affen, die einen über bestimmte Bereiche des Levels werfen, wobei einige dieser Affen durch Brüllen in eine andere Richtung gebracht werden können. Es sind einfach Rätsel, bei der man herausfinden muss, wie man über ein Hindernis hinwegkommt.

Im Spiel hat man zwei Balken von Energien. Die eine ladet sich immer von alleine auf und zeigt an, wann man effektiv Brüllen kann. Denn ist diese Leiste nicht voll aufgefüllt, dann hat der Brüller, den man von sich gibt, keine Wirkung. Die andere Leiste stellt die Lebensenergie dar. In allen Level findet man Unmengen von verschiedenen Käfern, die diese Lebensenergie wieder auffüllen, einige seltene erhöhen sogar die maximale Energie.

In der zweiten Hälfte des Spieles ist man erwachsen. Nun ist man in der Lage, mit der Pranke die Gegner wie Hyänen zu verhauen. Rollen kann man zwar nicht mehr, aber dafür noch immer an Felsen festhalten. Ab hier wird das Spiel auch deutlich düsterer, da man immer mehr dem Ende des Spieles näher kommt und sich bald Scar stellen wird. Doch abgesehen von Scar selber gibt es leider keine weiteren Bossgegner im Spiel.

So spielt man an, vom Film bekannte, Hintergründe bis zum Ende des Spieles. Das heißt, man sieht zum Beispiel den Elefantenfriedhof, die Stampede oder den bekannten Felsplateau am Ende.

Neben dem Hauptspiel gibt es alle paar Level auch Bonuslevel, die man hauptsächlich mit Timon, aber auch einmal mit Pumbaa spielt. Hier muss man Käfer sammeln um Extraleben zu erhalten.

Besonderes:
Das Spiel hat sich auf dem SNES 1,27 Millionen mal verkauft, das ist ein Riesenerfolg, vor allem wenn man bedenkt, dass es gerade mal knapp 50 SNES Spiele gab, die die Millionenmarke knacken konnten.

BEWERTUNG:

Grafik:
Die Grafik ist wunderbar und man erkennt alle Charaktere sofort wieder. Die Hintergründe sind wunderbar gezeichnet worden und sind sehr detailliert. Allerdings ist es auch kein Wunder dass die Grafik so gut ist, schließlich wurde sie von den Disney Animateuren selber für die Videospielumsetzungen gezeichnet.

Sound:
Der Sound klingt glasklar und es gibt einige Sprachsamples zu hören. Das Brüllen von Simba, egal ob als kleiner oder erwachsener Löwe, klingt fantastisch.

Musik:
Die Musik ist wunderschön. Immerhin wurde der Originalsoundtrack verwendet, welches schon damals einen Oscar für die beste Filmmusik bekommen hatte. Natürlich bekommt man nur den instrumentalen Soundtrack zu hören, aber auch so hört sich die Musik sehr schön an.

Gameplay:
Die Steuerung der Löwen ist mittelmäßig, leider hat das Spiel noch einige weitere kleinere Designschwächen. So passiert es oft, dass man nicht auf einen weiteren Gegner springen kann, wenn man zuvor auf einem Gegner drauf war. Außerdem ist die Kollisionsabfrage teilweise schlecht, man wird manchmal getroffen, obwohl die Sprites sich nicht berührt haben. Abgesehen davon ist das springen und festhalten an sehr kleinen Vorsprüngen oftmals sehr fummelig.

Dauerspaß:
Das Spiel macht viel spaß, vor allem für diejenigen die auch den Film mögen. Allerdings hat das Spiel selbst auf Easy sehr viele wirklich schwierige Stellen, so dass Kinder damit Probleme bekommen könnten. Das könnte auf Dauer frustrieren, auch wegen der manchmal ungenauen Steuerung.

Fazit:
Der König der Löwen ist ein schönes Spiel mit einer hervorragenden Grafik und Musik. Es macht viel spaß, doch gerade kleinere Spieler könnten mit dem Schwierigkeitsgrad nicht klar kommen. Für alle anderen ist er trotz der erwähnten Schwächen dennoch empfehlenswert.

Grafik: 9
Sound: 7
Musik: 10
Gameplay: 7
Dauerspaß: 8
Gesamtwertung 8.2