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Soul Blazer

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Reviewautor: Ark
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Genre: Rollenspiel, Action
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Enix Corporation
Entwickler: Quintet
Spieler: 1
Level: 7 Abschnitte
Schwierigkeitsgrade: mittel
Features: Batterie

Quintet war wohl eine Entwicklergruppe, die auf göttliche Wesen stand. Neben Actraiser und dem späteren Terranigma hat auch Soul Blazer einen himmlischen Hintergrund zu bieten.

Denn die Story dreht sich um einen Helden, der vom The Master, dem Chef aller himmlischen Wesen, entsendet wird, um die Lebewesen der Welt, die vom bösen Deathtoll gefangen wurden, zu befreien. Dieser nämlich schloss einen Pakt mit König Magridd, in dem er ihm anbot, einen Goldstück für jede Seele aus seinem Königreich zu geben, und der habgierige König konnte da nicht widerstehen um so gut wie alle an Deathtoll zu liefern. Der Held, der übrigens namenlos ist und man zu beginn daher selber einen Namen eingeben kann, soll all diese Seelen befreien und die Welt wieder in seinen ursprünglichen Zustand verwandeln.

So geht es auch los, man startet auf einem Gebiet, wo nur eine grüne Wiese zu sehen ist. Sobald man in der dortigen Höhle, dem Dungeon also, eine art Sphäre findet, tauchen aus dieser eine bestimmte Anzahl von Dämonen auf. Wenn alle besiegt sind, verwandelt sich diese Sphäre zu einem Schalter, der ein oder einige Seelen der Welt befreit. Zusammen mit diesen werden auch meist ihre Häuser wieder auf die Welt gesetzt. So kann man mit jeder befreiten Seele, egal ob Mensch, Tier oder Pflanze, interagieren und bekommt manchmal einige Informationen oder auch Belohnungen. Es gibt eine Menge dieser Sphären und man muss versuchen, alle zu befreien, damit man am Ende gegen einen Boss kämpfen kann, um zum nächsten Abschnitt weiter zu kommen. So muss man sechs Abschnitte spielen um am Ende Zutritt zum letzten Abschnitt, wo Deathtoll anwesend ist, zu haben.

Die Abschnitte sind dabei sehr abwechslungsreich. Während man zu Beginn in einer Wiesenlandschaft anfängt, geht die Befreiungsmission über Unterwasserstädte, Wälder oder einer Berglandschaft. Jeder Abschnitt hat seinen eigenen Grafikset und sieht trotz der altbackenen Grafik noch recht gut aus.

Das Kampfsystem ist an Actionspielen orientiert, es gibt keine rundenbasierten Kämpfe, stattdessen kann man einfach auf die Monster losgehen und draufhauen. Dazu kann man sich mit verschiedenen Schwertern und zum Schutz mit diversen Rüstungen ausrüsten. Für Magie hat man noch einen Zauberer bei sich, der ständig an der Seite des Spielers als Kugel schwebt und magische Geschosse feuern kann, sofern man über genügend Punkte, im Spiel Gems genannt, besitzt. Jeder besiegte Gegner lässt Gems fallen, so dass man seinen Vorrat immer auffrischen kann. Es gibt diverse magische Geschosse, die man erst einmal finden muss. So gibt es Lichtbälle, Feuerbälle oder Tornados. Außerdem wird man immer stärker, je mehr Level man erreicht.

Dass das Spiel recht alt ist (es war Quintets zweites Spiel und erschien zuerst in Japan Ende 1992. Terranigma, Quintets letztes Spiel auf dem SNES, welches eine deutlich bessere Grafik zu bieten hat, erschien Ende 1995) sieht man sowohl an der Grafik als auch am Gameplay. Man kann sich zwar frei bewegen, aber nur hoch und runter sowie links und rechts laufen. Diagonale Bewegungen gehen nicht. Das erinnert an damit ein wenig an selbst gemachte Rollenspiele mit dem RPG-Maker, falls dieses Programm bekannt sein sollte.

Der Umfang des Spieles ist recht hoch, da man in den Dungeons viele Monster bekämpft und immer mehr Lebewesen befreit und die Dörfer Stück für Stück wieder aufbaut. Dazu gibt eine Vielzahl von Items und Ausrüstungsgegenstände zu entdecken.

Besonderes:
Man sagt, dass Soul Blazer den Anfang der Serie um Illusion of Time und Terranigma stellt. Tatsächlich haben die Spiele viele Parallelen, allerdings haben sie verschiedene Stories und auch immer verschiedene Helden und andere Charaktere. Einzig in Illusion of Time kommt ein geheimer Endgegner aus Soul Blazer vor.

BEWERTUNG:

Grafik:
Die Grafik ist recht einfach. Man kann es nicht mit Quintets späteren Spielen vergleichen. Aber dennoch wirkt sie recht schön, viel sollte man allerdings nicht erwarten.

Sound:
Auch der Sound ist einfach gehalten, man hört typische Explosionsgeräusche wenn man Gegner besiegt oder diverse Knack-Geräusche bei Schaltern etc.

Musik:
Die Musik ist Quintet-typisch sehr gut. Jeder Abschnitt hat sein eigenes Thema und alle hören sich fantastisch an.

Gameplay:
Die Steuerung ist gut und einfach, allerdings kann man es zu Beginn ungewöhnlich finden, da man nicht diagonal laufen kann. Das macht das Ausweichen manchmal etwas schwieriger.

Dauerspaß:
In Soul Blazer wird man auf Grund der stetigen Dörferentwicklung unheimlich motiviert und man möchte einfach nur wissen, wie es weitergeht oder was man als nächstes wieder zum Leben erweckt. Daher wird man viel spaß mit diesem Spiel haben.

Fazit:
Soul Blazer stellt den Anfang einer von Quintets hervorragenden Rollenspielen dar und sollte in keiner Sammlung fehlen. Man darf sich nur nicht durch die ältere Grafik abschrecken lassen.

Grafik: 6
Sound: 6
Musik: 9
Gameplay: 7
Dauerspaß: 9
Gesamtwertung 8