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Worms

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Reviewautor: Ark
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Genre: Strategie
Größe: 16 MBit
Vertrieben von: Ocean
Entwickler: EastPoint / Team17
Spieler: 1-4
Level: Zufallsgeneriert
Schwierigkeitsgrade: einfach
Features: keine Ingame Musik

Als Team 17 mitte der 90'er Jahre ein paar Regenwürmer mit allerlei Kriegsgerät ausstattete und als Multiplayerspiel für den PC herausbrachte, schlug es wie eine Bombe ein. Da war es kein Wunder, dass es auch eine SNES Portierung gab.

Worms ist ein 2D Action-Strategiespiel, die ohne Story auskommt. Ziel des Spiels ist es, dass man mit seinen vier Würmern alle gegnerischen Würmer bekämpfen und besiegen muss. Jeder Wurm hat 100 Lebenspunkte, und je nach Waffe und Schussgenauigkeit entzieht man einem Wurm Lebensenergie. Hat dieser keine Punkte mehr, so stirbt er. Witzigerweise zündet er dann selber eine Bombe an, explodiert und bleibt als Grabstein übrig.

Das besondere an dem Spiel ist, dass es wirklich eine ganze Menge an Waffen gibt. Neben konventionellen Waffen wie Bazooka, Uzi, Gewehr oder Granate gibt es auch einige schräge Waffen wie Schaf oder Banane. Während das Schaf beispielsweise in eine Richtung läuft und einen sehr hohen Schaden verursacht, ähnelt die Bananenbombe der Clustergranate und verteilt sich in mehrere Cluster (in Form von Bananen) und verursacht großen Flächenschaden. Diese Art von Waffen sind allerdings nicht zu Beginn verfügbar, sondern müssen über zufällig abgeworfene Waffenkisten eingesammelt werden.

Ein typischer Ablauf einer Runde verläuft so, indem man zuerst seinen Wurm bewegt. Dieser kann ganz normal gehen und auch springen, wobei er im Gegensatz zur PC Version viel höher und weiter zu springen scheint. Hat man den gewünschten Ort, von der man schießen möchte erreicht, dann wählt man eine Waffe, zielt mit dem Fadenkreuz und drückt ab. Bei den meisten Waffen ist es so, dass man den Abzug länger gedruckt halten kann, um weiter oder stärker zu schießen bzw. die Granaten zu werfen. Natürlich hat man pro Runde nur eine zuvor eingestellte bestimmte Zeit zur Verfügung. Wenn sie abläuft ist eben der Feind wieder an der Reihe. Hat man anschließend den anvisierten Feind getroffen, dann wird nicht nur er oder die umgebenden Würmer verletzt, sondern auch die Landschaft in Mitleidenschaft gezogen. Das ist ein besonderes Feature in Worms. Die Landschaft ist komplett zerstörbar, so dass nach einiger Zeit viel weniger Deckungsmöglichkeit übrig bleiben, wenn man vieles zerstört. Jede Landschaft hat überdies immer Wasser zur Verfügung. Im Wasser sterben die Würmer sofort, so dass man aufpassen sollte, nicht ins Wasser zu fallen. Andersherum sollte man aber versuchen, durch gezieltes schießen oder sprengen die gegnerischen Würmer in den Abgrund zu schleudern, um sie schneller loszuwerden.

Die Landschaften sind schön bunt und abwechslungsreich und werden zufällig generiert. Zur Auswahl stehen ein Schrottplatz, ein Waldgebiet, eine Eislandschaft, eine Wüste und ein Komet zur Verfügung, doch leider werden die Themen immer zufällig gewählt, so dass man es nicht selber auswählen kann.

Das Spiel ist eindeutig für den Multiplayer-Part ausgelegt worden, da es mit dem Computerspieler schnell langweilig werden kann. Überhaupt gibt es an sich keinen richtigen Singleplayer-Modus, da es keine Story gibt. Man wählt einfach nur das Team, mit der man spielen möchte, aus sowie die Teams, gegen die man spielen will. Am Anfang könnte man sich übrigens wundern wenn man gleich startet und das gegnerische Team sich nicht bewegt, da zuerst in den Optionen in den Teameinstellungen festgelegt werden muss, welche Teams der Computer steuern soll. Denn standardmäßig sind alle Teams menschlichen Spielern zugeordnet. Das gute aber ist, dass man das Spiel mit bis zu vier Spielern mit einem einzigen Controller spielen kann, da man den Controller dann einfach herumreicht.

Besonderes:

Das spielt hat abgesehen vom Titelbildschirm keinerlei Musik zur Unterhaltung im Spiel.

BEWERTUNG:

Grafik:
Die Grafik ist schön bunt. Die Würmer sind zwar klein, sehen aber gut und niedlich aus. Die Landschaften wurden wunderbar gezeichnet und zeigen viele Details.

Sound:
Der Sound ist spitze, da viele Waffen ihre eigenen Soundeffekte haben. Darüber hinaus hört man niedliche Soundeffekte, wenn die Würmer schießen oder getroffen werden, je nach Situation. Allerdings sollte man nicht die hervorragende und witzige Sprachausgabe der PC Version erwarten.

Musik:
Tja, es gibt nur eine einzige Musik im Spiel, und das ist die Titelmelodie. Sie hört sich zwar sehr gut an, aber was nützt es, wenn man im Spiel keine weitere Musik hört.

Gameplay:
Das Gameplay ist mit dem SNES Controller etwas gewöhnungsbedürftig, da man fast alles zuerst mit Select anwählen muss. Vor allem die Waffenwahl oder das Scrollen auf der Landschaft hätte man besser auf die anderen SNES Button legen können. So kann man mit A schießen und mit B springen. Wenn man eine Waffe wählen oder durch die Landschaft scrollen möchte, so muss man zuerst Select drücken. Zuerst kann man scrollen, bei erneutem drücken erscheint die Waffenauswahl. Das hätte man besser lösen können.

Dauerspaß:
Worms macht mit Freunden sehr viel spaß, alleine gegen den Computer aber eher weniger, vor allem wegen der nicht vorhandenen Story bzw. Level.

Fazit:
Worms als Multiplayerspiel macht viel spaß, sofern man sich an die Steuerung gewöhnt hat. Für Singleplayer ist das Spiel nicht zu empfehlen.

Grafik: 7
Sound: 8
Musik: 2
Gameplay: 6
Dauerspaß: 8
Gesamtwertung 7