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Super Aleste

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Reviewautor: Ark
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Genre: Action, Shooter
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Toho
Entwickler: Compile
Spieler: 1
Level: 12
Schwierigkeitsgrade: mittel bis schwer
Features: -

Super Aleste, in den USA auch als Space Megaforce bekannt, ist ein weiteres automatisch scrollendes Shoot'em Up, die es damals wie Sand am Meer gab. Allerdings müssen diese Spiele nicht automatisch schlecht sein.

In Super Aleste geht es darum, dass eine mechanische Bedrohung aus dem Weltraum auftaucht und die Erde angreift. Nachdem es die größeren Städte zerstört hat, zieht es sich in den Dschungel von Südamerika zurück, zeichnet dort Linien wie die bekannten Nazca Wüstenzeichnungen in Peru und bezieht somit aus dem Dschungel neue Energie. Da natürlich alles Gegenwehr von der Erde gegen den Eindringling versagt, kommt ein neuartiger Raumjäger, der Super Aleste genannt wird, zum Einsatz, die der Spieler dann fliegen darf.

Abgesehen von der eher 08/15-Story, von der man sowieso nicht viel mitbekommt ist Super Aleste kein schlechtes Spiel. Im Gegenteil, es hat sogar eine gute Grafik und bietet ziemlich abwechslungsreiche Level. Man beginnt im üppigen Jungle und kämpft sich durch Höhlen, im Weltraum oder Asteroidenfeldern. Man fliegt an riesigen Raumschiffen vorbei, durchfliegt labyrinthartige Stützpunkte und fliegt sogar am Ende in einem Abschnitt, die von biologischen Zellen wimmelt (die sich sogar durch die Mitose teilen). Man sieht alles von oben in der Draufsicht, der Raumjäger fliegt dabei von unten nach oben. In einigen Level dreht sich allerdings der Bildschirm, wenn zum Beispiel eine Raumstation angeflogen und bekämpft wird und durch die Drehung alle Bereiche der Station abgedeckt werden. Dabei kommt die Mode-7 Technik zum Einsatz und sieht beeindruckend aus.

Die Steuerung des Schiffes ist im Prinzip ganz einfach. Man hat zum einen die Primärwaffe, die in zwei verschiedenen Funktionen abgefeuert werden kann sowie Bomben, wovon natürlich nur eine begrenzte Anzahl zur Verfügung steht. Es gibt acht verschiedene Waffen wie Laser, Energiekugel, Streuschuss, Raketen und so weiter, allerdings kann man immer nur eine Waffe benutzen, wobei die Auswahl nicht sonderlich schwer fällt, da ständig Waffen erscheinen, die man sammeln kann. Eine Besonderheit stellt das Level der Waffe dar. Man kann durch Powerups eine Waffe bis zu Level sechs upgraden, wo sie dann besonders stark ist. Gleichzeitig stellt das Level der Waffe auch die Schiffsenergie dar. Normalerweise stirbt man bei einem Treffer. Hat die Waffe allerdings Level 5 oder 6, dann wird nur die Waffe zerstört, in dem sie 4 Level zurückgestuft wird. Somit kann man einen Treffer wegstecken. Wenn man nun wieder Powerups sammelt, dann bekommt man die Waffe wieder schnell auf Level 6, aber dennoch ist ein Treffer immer wieder ärgerlich. Wenn man ein Leben verliert, dann startet man normalerweise am letzten Checkpoint, aber es gibt auch spezielle Powerups, die einen sofort an Ort und Stelle erscheinen lassen. Interessant ist, dass man nur dann einen Treffer abbekommt, wenn man vom gegnerischem Feuer getroffen wird. Berührt man Hindernisse wie Mauern oder ähnliches, passiert nichts, es sei denn man wird unten am scrollenden Bildschirm "zerquetscht".
Man kann verschiedene Schwierigkeitsgrade einstellen, wobei schon ab Normal das Spiel knifflig wird, aber machbar ist. Man könnte sagen, dass das Spiel fair bleibt und nicht so ein harter Brocken wie z.B. R-Type ist. Allerdings wäre ein Passwortsystem nicht verkehr gewesen.

Dafür macht Super Aleste beim Leveldesign vieles richtig, da überall verschiedene Gegner auftauchen mit recht abwechslungsreichen Angriffen. Außerdem gibt es viele fette Bossgegner, wobei der allerletzte Endgegner glatt von Super Probotector geklaut sein könnte. Außerdem sind alle Level recht rasant, man hat praktisch keine Ruhe da überall immer und immer wieder Feinde auftauchen. Zusammen mit tollen Sounds und guter Musik bekommt man mit Super Aleste, oder Space Megaforce, einen ziemlich guten Weltraum-Shooter.


Besonderes:

Für viele Hardcore Shoot'em Spieler ist das Spiel zu einfach. Meiner Meinung nach hat das Spiel ein gut ausbalanciertes Schwierigkeitsgrad, die jedem zugänglich ist. Eventuell hätte es auf dem schwierigsten Grad doch schwerer sein können. Aber wichtig ist, dass das Spiel macht.

BEWERTUNG:

Grafik:
Die Grafik ist schön und bunt durch verschiedenen Level. Es kommen Mode-7 Effekte zum Einsatz die hübsch anzuschauen sind. Man sieht große Sprites, vor allem bei den Endbossen, bei denen diese Sprites auch noch sich drehen oder zoomen können und einfach herrlich anzuschauen sind.

Sound:
Der Sound klingt klar und gut, man hört Schüsse und Explosionen sowie sogar ein wenig Sprachausgabe.

Musik:
Der Soundtrack ist fantastisch. Zwar nicht durchgehend, aber dennoch zum größten Teil einfach nur super.

Gameplay:
Der Raumjäger lässt sich sehr einfach in verschiedenen Geschwindigkeitsstufen steuern, die Steuerung kann man individuell einstellen und das Spiel wird nie wirklich unfair. Und das beste: Trotz so vieler Gegner und Schüsse im Bild kommt es nie zu slowdowns.

Dauerspaß:
Die Level sind sehr abwechslungsreich und reichlich vorhanden. Man spielt das Spiel gerne, doch leider muss man das ganze Spiel am Stück spielen (oder eben den SNES pausieren), da es keine Passwörter gibt und einige Level ziemlich lange sein können.

Fazit:
Die Steuerung ist sehr einfach, die Level abwechslungsreich und der Schwierigkeitsgrad ausgewogen. Alles in allem macht Super Aleste zu einem guten Shooter.

Grafik: 10
Sound: 8
Musik: 9
Gameplay: 8
Dauerspaß: 7
Gesamtwertung 8.7