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Wolfchild

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Reviewautor: Ark
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Genre: Action
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Virgin Games
Entwickler: Core Design
Spieler: 1
Level: 5
Schwierigkeitsgrade: 3 (einfach - schwer)
Features: -

Spiele, bei denen sich der Held in ein größeres Wesen verwandeln kann, sind eigentlich immer cool, oder? Kann hier das Spiel Wolfchild, wo man sich in einen Werwolf verwandeln kann, genauso überzeugen?

Doch zunächst zur Story. In einer nicht näher bekannten Zukunft wird der Biotechnologe Kal Morrow von der Chimera-Organisation entführt. Sein Sohn, Saul, findet einige der Erfindungen seines Vaters, welche ihm in einen Wolf-Menschen (oder Werwolf) verwandeln. Damit ist er bestens gerüstet, um den Kampf gegen die Chimera-Organisation aufzunehmen, und seinen Vater zu befreien. Soweit zur Story.
In fünf abwechslungsreichen Level, die jeweils zwei Abschnitte und einen Boss-Gegner beinhalten, spielt man in großen und ausladenden Level wie in Turrican gegen verschiedene Gegner, die allesamt recht cool designt sind, sich aber nicht gerade sehr intelligent verhalten. Man fängt als Mensch an und kann zunächst nur boxen. Hat man mehr Energie gesammelt, dann wird man zum Werwolf und kann verschiedene Waffen benutzen. Sollte die Energie wieder auf etwa die Hälfte sinken, dann verwandelt man sich wieder zurück zu einem Menschen und so weiter. An Waffen gibt es viele verschiedene wie Streuschuss, Flammen oder einen Boomerang-ähnlichen Strahl (welches zurückkehrt). Waffen, die schwächer sind, haben eine höhere Schussfrequenz, stärke Waffen kann man langsamer abfeuern. Außerdem gibt es noch eine Smartbomb, wie es bei dieser Art von Spielen üblich ist, die allerdings kaum benötigt wird.
Was sehr positiv auffällt ist, dass man keine Energie verliert, wenn man die meisten Gegner berührt, denn um einen zu verletzten, müssen diese erst einmal mit ihren Waffen angreifen und treffen. Auch bei Stacheln verletzt man sich nur, wenn man auf sie springt. Läuft man stattdessen auf die Stacheln zu, dann läuft man einfach neben ihnen vorbei, ohne dass etwas passiert.
Die Level sind abwechslungsreich und man spielt in Stadt-ähnlichen Gebieten, Dschungel oder einer Industrieanlage. Jeder Level hat zwei Abschnitte, danach kommt ein Bossgegner, wobei die Bosse grafisch recht toll aussehen, aber leider (bis auf den letzten Boss), etwas zu leicht ausgefallen sind (im normalen Schwierigkeitsgrad). Die Level allerdings sind recht groß und zum Teil langweilig, man muss jeweils immer den Ausgang finden und kann sich durchaus auch mal verlaufen, da die Abschnitte voller Bonusräume gepickt sind. Dazu kommt, dass man das Spiel auf einmal durchspielen muss, da es keine Passwörter gibt.
Alles in allem hat man mit Wolfchild ein solides Spiel, welches man mit Turrican 1 vergleichen könnte. Es ist kein Muss, aber es hat coole Ansätze.

Besonderes:
Das Spiel wurde auf vielen Systemen umgesetzt, und die meisten sind der Ansicht, dass die Konsolenversionen (SNES/Sega) zu den schlechteren Versionen gehören.


BEWERTUNG

Grafik:
Die Grafik ist ziemlich gut, auch wenn einige Details altbacken wirken. Die Gegner sehen toll aus, der Spielcharakter macht auch ziemlich was her, doch einige Effekte mehr wären nett gewesen.

Sound:
Der Sound ist okay, einiges hört sich etwas zu dumpf an.

Musik:
Die Musik hört sich super an und passt perfekt zum Spiel.

Gameplay:
Die Steuerung ist leicht schwammig (zum Beispiel beim Hüpfen) und es stört, dass man nur geradeaus schießen kann (dafür gibt es verschiedene Waffen, die auch die Richtung ändern nach dem Schießen). Ansonsten lässt sich das Spiel gut steuern und es gibt auch keine unfairen Stellen, die einen Frustrieren könnten. Sollte man sich allerdings wieder in einen Menschen verwandeln, kann man keines der aufgesammelten Waffen mehr benutzen, so dass sich der Schwierigkeitsgrad vor allem bei den Bosskämpfen deutlich steigern kann.
Enttäuschend ist, dass man wenige Aktionsmöglichkeiten hat. Nur Boxen (als Mensch) oder schießen (als Werewolf). Tritte oder diverse Special-Moves hätten das Spiel deutlich aufgewertet.

Dauerspaß:
Das Spiel macht zwar Spaß, aber man möchte nicht unbedingt alles in einem Stück durchspielen. Es wäre besser gewesen, wenn man gehabt hätte. Ich persönlich würde es auch besser finden, kleinere, dafür aber mehrere Level zu haben.

Fazit:
Wolfchild sieht ziemlich cool aus und macht auch Spaß, doch es hat auch seine Schwächen (z.B. Level-Design). Man muss es nicht unbedingt haben, aber verkehrt macht man damit auch nichts, vor allem, wenn man gerne Action-Platformer spielt.

Grafik: 7
Sound: 5
Musik: 8
Gameplay: 7
Dauerspaß: 6
Gesamtwertung 6.8