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Bishoujo Senshi Sailormoon

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Reviewautor: Ark
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Genre: Beat'em Up, Action
Größe: 12 MBit
Vertrieben von: Angel (Bandai)
Entwickler: Angel
Spieler: 1-2
Level: 5
Schwierigkeitsgrade: 3
Features: -

Zu Sailormoon muss man an sich nicht viel sagen, zumindest was die Animeserie angeht. Man kann es nervig finden, oder auch nicht, aber Fakt ist, es gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Animes überhaupt. Und nicht nur Mädchen haben sich diese Serie gerne angeschaut, sondern auch viele Jungs. Denn immerhin, das muss man ehrlich zugeben, boten die Kriegerinnen auch optisch etwas für’s Auge,… für jeden Geschmack war „etwas“ dabei :D

Wie dem auch sei, da war es natürlich klar, dass es auch Videospiele davon geben müsste und auf dem SNES erschienen so einige davon, wovon Bishoujo Senshi Sailormoon das erste Spiel ist.

Zur Story kann man leider nicht viel sagen, da das Spiel nur in Japan (und eigentlich auch in Frankreich, aber mit extrem vielen Übersetzungsfehlern) erhältlich war. Allerdings basiert es auf der Story des Mangas, wo man eine Teenagerin namens Usagi spielt, bzw. ihre Freundinnen, die als die Sailorkrieger auserwählt wurden, um sowohl das Mondreich und ihre Königin, Serena, zu finden als auch die finsteren Kräfte, angeführt von Königin Perilia, zu bekämpfen.

Man beginnt das Spiel damit, dass man sich erst einmal für einen der fünf Sailorkriegerinnen entscheiden muss. Positiv ist, dass sich jede Kriegerinn ein wenig anders spielt. Während Sailor Moon eine ausgewogene Kämpferin ist, ist Sailor Venus beispielsweise stärker und mit einer langen Kette bewaffnet, womit sie aus einiger Entfernung angreifen kann. Nachteil von ihr ist dafür, dass sie langsamer schlägt als die anderen. So muss man einfach mal ausprobieren, mit wem man am besten spielen kann bzw. wählt einfach die Lieblingskriegerin aus. Jede Kriegerin kann übrigens auch einen Spezialmove ausführen, die alle Gegner in der Nähe gleichzeitig trifft und meist auch fortschleudert, allerdings wird dadurch genretypisch auch ein kleiner Teil der eigenen Lebensenergie abgezogen, damit man das nicht ständig benutzt.

Diese Auswahl sorgt für Abwechslung, auch wenn die kämpferischen Möglichkeiten doch ein wenig gering ausgefallen sind. Man schlägt und tretet und hat nur eine kleine Auswahl an Special-Moves, was schade ist, da die Kriegerinnen sehr schön animiert wurden und man hier viel mehr hätte daraus machen können. Dasselbe gilt auch für die Level, von denen es lediglich fünf gibt (die in je zwei kurze Abschnitte geteilt werden) und die auch detaillierter hätten sein können. Nervig ist zudem, dass es gerade mal vier oder fünf verschiedene Gegner gibt, die im Laufe des kurzen Spieles immer wieder in verschiedenen Farben auftauchen (je weiter man vorankommt, desto mehr Lebensenergie haben die Feinde).

Gameplaymäßig hat das Spiel gute Ansätze, wie die verschiedenen Charaktere, die sich unterschiedlich spielen. Ansonsten ist die Kollisionsabfrage zum größten Teil gut ausgefallen, bis auf einige Aussetzer bei einigen Gegnern hat man hier keine Probleme. Der Schwierigkeitsgrad ist leider unausgewogen, da die Level an sich nicht so schwierig sind, man aber schnell ein Leben verlieren kann, wenn man von den Gegnern umzingelt und gleichzeitig geschlagen wird. Die Endgegner sind etwas schwieriger zu besiegen, allerdings lassen auch sie sich gut bekämpfen, wenn man erst einmal ihre Muster durchschaut hat. Der letzte Endgegner, Königin Perilia, ist aber extrem nervig, so sollte man bei ihr drei oder vier Leben angehäuft haben. Kleinere Spieler könnten sich unter anderem die Zähne bei den Bossen ausbeißen.

Unterm Strich ist dieses Spiel ein überdurchschnittlicher Prügler mit guten Ansätzen und toller Grafik geworden, der aber ein wenig Designschwäche zeigt (wie einfach zu bewältigende Level, aber schwierige Endgegner, was vor allem eben Kinder auf die Nerven gehen könnte).

Besonderes:
Der Endgegner Zoisite ist der einzige Feind im ganzen Spiel, der auf einen Lebensverlust einer Kriegerin freudig reagiert und sich sogar noch mehr freut, wenn man Game Over geht.

BEWERTUNG

Grafik:
Die Grafik ist eigentlich gut. Denn die Charaktere und die Zeichnungen vor einem Level sehen absolut toll aus, die Charaktere sind hervorragend animiert worden. Die Level sind dagegen etwas schlichter designt worden und wirken etwas einfacher, dafür sind sie aber schön bunt ausgefallen.

Sound:
Die Soundeffekte sind okay und auch teilweise witzig. Jede Kriegerin hat ihre eigene Stimme, man hört sie angreifen, stöhnen bzw. ächzen (wenn sie getroffen werden) und auch mal weinen (bei Verlust eines Lebens).

Musik:
Ich weiß nicht, ob die Musik in den Leveln auch in der Animeserie auftaucht, aber sie hören sich ganz okay an. Die Titelmusik ist aber aus der Serie bekannt und man erkennt sie, wenn man Sailormoon auch nur ein wenig kennt, sofort wieder.

Gameplay:
Die Charaktere lassen sich gut steuern, die Moves sind einfach auszuführen und das Spiel läuft an sich ohne Probleme. Manchmal hat man das Gefühl, dass einige Gegner etwas zu lange benötigen, bis sie wieder aufgestanden sind nachdem man sie geworfen hat, aber das sind nur Kleinigkeiten. Die Endgegner können aber unter anderem frustrieren.

Dauerspaß:
Fans werden ihren Spaß haben, da es ein solider Prügler ist. Dazu kommen die fünf verschiedenen Sailorkriegerinnen, die sich alle ein wenig anders spielen. Leider ist das Spiel sehr kurz, so dass man es schnell durch haben könnte, wenn man keine Probleme mit den Endgegnern bekommt. Ein paar Level mehr sowie eine größere Auswahl an Moves hätten sich nicht geschadet.

Fazit:
Zusammengefasst lässt sich sagen, dass das Spiel sehr gute Ansätze hat, aber durch die zu kurzen und geringen Level sowie auch die wenigen Moves viel an Potential verliert. Hier wäre deutlich mehr drin gewesen.

Grafik: 8
Sound: 7
Musik: 7
Gameplay: 7
Dauerspaß: 7
Gesamtwertung 7.2