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Jungle Strike

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Reviewautor: Ark
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Genre: Action, Shooter
Größe: 16 MBit
Vertrieben von: Electronic Arts
Entwickler: Gremlin Interactive
Spieler: 1
Level: 9 große Level
Schwierigkeitsgrade: mittel bis schwer
Features: Passwortsystem

Das Spiel:

Die "Strike"-Reihe ist eines der bekanntesten Kriegsspiele überhaupt. Angefangen beim Desert Strike bis hin zu Nuklear Strike gibt es eine ganze Reihe dieser Spiele, wovon drei davon auch für den SNES erhältlich waren. Jungle Strike, welches 1993 erschien, ist der zweite Teil.

Man spielt im Grunde zwei Stories in dem Spiel:
Während des Spieles begegnet man einen Drogenlord mit dem Namen Carlos Ortega, der die Amerikaner davon abhalten will, dass die sich in seine Drogengeschäfte einmischen. Als die Amerikaner seine Drogengeschäfte unterbinden bricht natürlich ein Krieg aus zwischen der USA und der Armee des Drogenlords.

In der Hauptstory aber geht es um den Sohn von Kilbaba, der im ersten Teil des Spieles (Desert Strike) von der US. Army getötet wurde. Dieser möchte sich natürlich rächen und plant einen atomaren Angriff auf die Vereinigten Staaten. Hier sieht man auch den Hauptunterschied im Gegensatz zum ersten Spiel: Abgesehen davon, dass man nicht sofort im Nahen Osten kämpft sondern die Terroristen schon in den USA sind und man damit auch in Washington beginnt, steuert man nicht mehr einen AH-64 Apache Kampfhubschrauber, sondern eine RAH-66 Comanche.

Und hier sind wir schon in der Besonderheit des Spieles. Die Steuerung des Helikopters ist wirklich gelungen und sehr schön animiert. Man kann nach links und rechts schwenken oder drehen und somit elegant gegnerischem Beschuss ausweichen.
Das ist auch wichtig, da es nicht gerade wenige Gegner gibt und viele sogar mit Raketenwerfer ausgerüstet sind. Darüber hinaus ist der Schwierigkeitsgrad mittel bis schwierig.
Sollte man dennoch getroffen werden (oder den Heli öfter mal gegen Gebäude fliegen), dann kann man mit ein wenig Glück Reparaturkits finden, die den Heli wieder ein wenig auf Vordermann bringen.

Geht man schließlich selbst zum Angriff, so kann man die Bordkanone einsetzen, um die meisten Gegner auszuschalten. Für größere Bedrohungen gibt es leichte Hydra-Raketen sowie sehr starke Hellfire-Raketen, wovon man allerdings weniger mitschleppen kann.

Man spielt das Spiel in neun großen Level. In jedem Level muss man diverse Missionen spielen, bei einigen kann man auswählen welche Mission man zuerst bzw. als nächstes machen möchte, andere wiederrum setzen bestimme abgeschlossene Missionen voraus um überhaupt angewählt werden zu können.
Bei den Missionen handelt es sich meist um die Zerstörung diverser Anlagen, Eliminierung von Zielpersonen oder das Finden von wichtigen Leuten. Nebenbei kann man auch viel zerstören wie z.B. parkende Autos oder sogar Gebäude.
Die Level an sich sind sogar sehr abwechslungsreich, vor allem, da man nicht ständig in einem Heli sitzt sondern auch mal einen Luftkissen-Kampfboot oder einen Stealth-Fighter steuern darf.

Besonderheiten:

Passwörter. Und auf Grund des Schwierigkeitsgrad sowie Umfang der einzelnen Level sollte man sich die besser notieren.

Bewertung:

GRAFIK:
Die Grafik ist an sich nett anzusehen. Die Objekte, vor allem der Heli oder die anderen Fahrzeuge die man steuern darf, sehen wunderbar aus. Leider wirkt der Boden oder die unwichtigeren Details zu simple, was allerdings auch nicht anders gemacht hätte werden können, da bei größeren Actionsequenzen der SNES an seine Leistungsgrenze kommt.

SOUND:
Die Schussgeräusche und Explosionen und vor allem der Rotor des Helikopters hören sich sehr gut an. Keine dumpfen Klänge sondern ein toller Sound.

MUSIK:
Musik,... Musik??? Tja,... Musik gibt es nur im Hauptmenü und während der Zwischensequenzen, welches dann ganz ordentlich ist. Im Spiel selber hört man nichts außer dem ständigen Rattern des Rotors von dem Kampfhubschrauber.

Gameplay:
Im Grunde spielt sich das Spiel genau wie sein Vorgänger, die Steuerung ist allerdings deutlich verbessert worden. Der Helikopter und auch die anderen Fahrzeuge kann man ziemlich gut steuern.

DAUERSPASS:
Das Spiel macht spaß, kann allerdings durch den manchmal wirklich hohen Schwierigkeitsgrad frustrieren. Dafür gibt es aber Passwörter und die Freude über ein komplett abgeschlossenes Level ist besonders hoch.

FAZIT:
Jungle Strike gehört zu den wirklich sehr guten Kriegsspielen auf dem SNES. Es ist herausfordernd, macht aber dennoch viel spaß. Eventuell wäre es mit etwas mehr Musikuntermalung einen Tick besser gewesen, aber das ist dann letztendlich Geschmackssache. Wer auf Actionspiele steht, der sollte dieses Spiel man ausprobieren.

Grafik: 8
Sound: 8
Musik: 5
Gameplay: 9
Dauerspaß: 8
Gesamtwertung 8