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MechWarrior

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Reviewautor: Ark
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Genre: Andere
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Activision
Entwickler: Beam Software
Spieler: 1
Level: -
Schwierigkeitsgrade: mittel
Features: Batterie

Das Spiel:

Mechwarrior ist ein Sci-Fi Spiel, das im Battletech-Universum spielt, welches ursprünglich als Brettspiel begann und im Laufe der Jahre etliche Spiele, Sammelkarten oder Romane veröffentlicht wurden.

In diesem Spiel spielt man einen Mann namens Herras. Er ist ein so genannter MechWarrior, eben weil er diese Mechs steuert. Die Story ist im Grunde recht simpel. Es geht einfach nur um Rache. Herras Familie wird von einer militanten Gruppe namens "The Dark Wing Lance" umgebracht, Herras schwört Rache und will sie alle zur Strecke bringen.

Dafür trifft man in einer Art Pilotenbar diverse Leute, die einem Informationen über diese Gruppe geben, da man sie erst einmal ausfindig machen muss. Weitere Informationen gibt es nach bestimmten Missionen. Die Missionsauswahl ist dabei besonders toll gestaltet. Man hat gleich zu beginn mehrere zur Auswahl und sollte sich genau überlegen, ob man eine gewählte Mission absolvieren kann. Außerdem wird für jede Mission ein bestimmter Betrag angeboten. Man kann dieses Geld annehmen, oder aber man versucht sogar zu feilschen. Dazu kann man ein Angebot machen, wenn man Glück hat, wird der vorgeschlagene Betrag angenommen, oder man hat Pech und die Auftragsgeber sind beleidigt vom Angebot und lassen nicht mehr mit sich feilschen. Man sollte eben genau die Missionsbeschreibung lesen und daraus schließen, wie hoch das Risiko sein könnte um dann ein Angebot zu machen.

Denn Geld ist sehr wichtig in diesem Spiel. Man beginnt mit einem ganz kleinen Mech mit einfacher Laserbewaffnung an. Man kann Geld investieren um diesen Mech besser auszurüsten oder sparen, um einen besseren Mech zu kaufen, wobei die guten Mechs einen ganzen Batzen Geld kosten. Dazu kommt, dass nach jeder Mission der eingesetzte Mech möglicherweise repariert werden muss, je nachdem wie oft man Schaden erlitten hat.

Allerdings gibt es auch in der Ausrüstung der Mechs einiges zu beachten. Ein wichtiges Element hier ist das Gewicht. Je höher das Gewicht, desto langsamer der Mech und desto niedriger das Sprungvermögen. Jedes Ausrüstungsteil hat ein bestimmtes Gewicht.
Dazu kommt die Hitzeentwicklung. Während einfache Waffen wie leichter Laser oder einfache Raketen schnell hintereinander abgefeuert werden können, so sorgen schwere Waffen nicht nur für einen hohen Schaden, sondern auch für höhere Hitzeentwicklung. Überhitzt man seinen Mech während einer Mission, dann muss dieser wieder abkühlen und man ist eine Weile lang Bewegungsunfähig und somit wahrscheinlich eine gute Zielscheibe. Wenn man Glück hat, findet man ein See in der Nähe, der einen Mech schneller abkühlt und man seine Waffen mehrmals abfeuern kann bevor es zur Überhitzung kommt.

Aber gerade das ist der Reiz an diesem Spiel. Man muss genau überlegen, wie man seinen Mech auf- und ausrüstet, welchen Mech man in welcher Mission einsetzt (man kann mehrere Mechs besitzen) und ob man zum Beispiel mehr für Waffen investiert oder doch eher für Schutz. Man muss also sehr genau überlegen, wie man mit seinem Geld umgeht. Es macht viel spaß, nach jeder erfolgreichen Mission Geld zu verdienen und so seinen Mech immer besser auszurüsten.

Leider sind einige spätere Missionen recht schwer, so dass schnell Frust aufkommen kann. Zum Glück gibt es zwei Spielstände, so dass man alternative Wege ausprobieren kann ohne einen wichtigen Spielstand zu überschreiben.

Besonderheiten:

In den Anfängen des Battletech-Universums sollten die Mechs eigentlich Battledroids heißen. Allerdings ließ sich George Lucas den Begriff "droid" für seine Star Wars Filme sichern. Also wurden die Battledroids in Battlemechs umbenannt.

Im SNES-Spiel tauchen einige Mechs auf, die speziell für das Spiel entwickelt wurden und somit in keinem anderen Mechwarrior Spiel auftauchen.

Bewertung:

GRAFIK:
Die Grafik ist zweckmäßig, da das Spiel in einer First-Person Sicht dargestellt wird. Hätte man bessere Sprites verwendet, hätte das Spiel womöglich geruckelt. Außerdem wird der Boden in den Missionen immer in Mode7 dargestellt. Allerdings hätten die Artworks, wenn man z.B. in der Pilotenlounge ist, besser sein können. Ein schönes Detail ist, dass jede Mechklasse sein eigenes Cockpit hat

SOUND:
Die Sounds sind ganz okay und jede Waffengattung hat seine eigenen Soundeffekte. Dazu kommen diverse Soundeffekte beim springen, Explosionen etc...

MUSIK:
Die Musik klingt düster und passt zum Setting, in den Gefechten ist sie aber einen Tick zu leise und bei Dauerfeuer kaum wahrnehmbar.

Gameplay:
Der Mech steuert sich sehr gut. Ein gutes Detail ist auch, dass sich die Mechs je nach Ausrüstung anders steuern (abhängig vom Gewicht zum Beispiel). Die Missionen hätten ein wenig ausgefallener sein können, da man meist nur die anrückenden Feine besiegen muss um irgendwann endlich auf die Spur der Killer zu kommen

DAUERSPASS:
Mechwarrior bietet einen enormen Wiederspielwert, vor allem wegen der schier endlosen Einstellungsmöglichkeiten an den Mechs. Für den SNES ist das schon eine super Leistung. Daher wird man das Spiel sicher öfter mal spielen.

FAZIT:
Mechwarrior ist ein Spiel, das sehr viel spaß macht. Die Missionen hätten besser ausfallen können und abgesehen davon sind einige wirklich sehr schwer, aber mit ein wenig Geduld sollte es schaffbar sein, vor allem wenn man irgendwann viel Geld für einen guten Mech hat.

Grafik: 5
Sound: 6
Musik: 6
Gameplay: 8
Dauerspaß: 8
Gesamtwertung 7.5