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Metal Marines

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Reviewautor: Ark
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Genre: Strategie
Größe: 12 MBit
Vertrieben von: Namco
Entwickler: Namco
Spieler: 1
Level: 20
Schwierigkeitsgrade: mittel
Features: -

Das Spiel:

Metal Marines ist eine, wahrscheinlich eher weniger bekannte, Kriegssimulation mit typischem japanischem Design, schließlich sind die Japaner ja bekanntlich so verrückt nach Robotern. Deswegen ist die Hauptangriffseinheit im Spiel ein Metal Marine, ein Haushoher Roboter, von Menschen gesteuert, mit gewaltiger Kampfkraft.

Ihr spielt einen Kommandeur der „Space Colonies Allied Forces“, eine alliierte Kampftruppe der unabhängigen Space Colonies mit der Aufgabe, die Erde und die Menschen, die dort um die Sicherheit der Kolonien kämpfen, vom bösen Zorgeuf zu befreien.

In jeder Mission ist man auf einer Insel und muss den Feind, der auf einer anderen Insel ist, bekämpfen. Ziel jeder Mission ist es, alle drei Hauptquartiere des Feindes zu finden und zu zerstören. Dabei legt man vor dem Start erst mal fest, wohin die eigenen drei Basen platziert werden sollen. Die Karte ist in einzelne Quadrate aufgeteilt, wobei in jedes Quadrat eine Struktur gebaut werden kann, es sei denn da ist Wasser oder ein Hügel. Man kann also nur auf flachen, nicht bebauten Stellen bauen.

Sobald man die letzte Basis gebaut hat geht es auch schon los. Man muss zügig spielen, denn der Feind kann jederzeit angreifen. Man hat drei verschiedene Arten von Gebäuden, die man errichten kann: Angriff, Abwehr und Hilfsgebäude. Angriffsgebäude wären Raketenstellungen und Metal Marine Anlagen. Und falls man viel Geld hat, kann man sogar eine Interkontinental-Raketenanlage bauen, was allerdings sehr risikoreich ist, da diese Anlage eine Fläche von 3x3 Feldern einnimmt. Und sollte während des Baus auch nur ein Feld davon zerstört werden, wird gleich die gesamte Anlage vernichtet. Alle anderen Bauwerke nehmen nur ein Feld ein.
Mit den Raketen kann man den Feind direkt und sicher angreifen. Dazu wählt man auf der Taktik-Karte die Raketen aus, die abgefeuert werden sollen und wählt danach auf der gegnerischen Insel die Felder aus, in der sie einschlagen sollen. Zu Beginn eines jeden Kampfes sieht man nur eine leere Insel beim Feind. Die Raketen spüren aber mit jedem Angriff, je nachdem, wie weit sie in das Landesinnere eindringen können ohne Abgeschossen zu werden, Gebäudekomplexe auf, so dass man beim nächsten Angriff gezielter vorgehen kann.

Die Metal Marines, die Hauptangriffseinheit, werden direkt auf die Insel transportiert. Sie greifen die Gebäude oder feindliche Metal Marines direkt an. Man kann die Metal Marines auf drei unterschiedliche Arten bewaffnen: Normal, was auf alle Ziele den selben Schaden anrichtet, Anti-Metal-Marine, das besonders stark gegen feindliche Metal Marines ist aber dafür schwächer gegen Gebäude, und Anti-Gun-Pod, das gegen feindliche Bunker mehr Schaden anrichtet, aber gegen Metal Marines wiederum weniger Schaden macht. Man sollte also gut vorbereitet die Marines in die Schlacht ziehen.

Als Abwehrmaßnahme kann man Anti-Luft-Raketen bauen, die feindliche Raketen, aber auch den gegnerischen Metal Marine Transporter angreifen. Sollten die Marines dann doch auf der eigenen Insel landen, so kann man sich durch eigene Metal Marines oder Geschützbunker schützen.
Gegen die Interkontinentalrakete, die alles auf dem Bildschirm, mit Ausnahme der Basen, zerstört und den Metal Marines aber nur geringen Schaden zufügt, kann man sich nicht schützen, deswegen sollte man diese Anlagen so schnell wie möglich vernichten.

Als letztes gibt es noch die Hilfsgebäude wie Bank, Radar, Kraftwerk und Fabrik. Die Bank ist dazu da, mehr Geld pro Zeiteinheit zu bekommen, denn jedes Bauwerk muss schließlich finanziert werden und man bekommt 1$ pro 1-2 Sekunden. Während Raketen 10$ und Metal Marines etwa 20$ kosten, kosten eine Interkontinentalanlage schon 250$. Mit dem Radar verbessert man die Treffsicherheit der Abwehrraketen, das Kraftwert gibt einem schneller Energie, denn jeder Angriff mit den Raketen oder Metal Marines kostet Energie. Mit der Fabrik schließlich verkürzt man die Bauzeit von neuen Gebäuden oder Upgrades. Upgraden kann man die Metal Marines, Raketen und Abwehrraketen, die dann deutlich stärker werden oder mehr Schaden einstecken können.

Das Spiel läuft übrigens in Echtzeit an, der Gegner kann jederzeit angreifen. Dazu ertönt erst mal ein Alarmton, dann kommen zuerst, wenn vorhanden, die feindlichen Raketen. In dieser Phase kann man nichts machen, nur zusehen und hoffen, dass die Abwehrraketen alle gegnerischen Raketen abfangen können. Danach kommen die Metal Marines, und wenn sie in einem Gebiet landen, wo keine Abwehrmaßnahmen wie GunPods oder Metal Marines errichtet wurden, ist man praktisch geliefert. Die feindlichen Marines versuchen innerhalb eines Zeitlimits, den man bei jedem Angriff hat, soviel Schaden wie möglich anzurichten. Und wenn man keine Verteidigung hat, können sie durchaus in diesem Zeitlimit sämtliche Gebäude in dem Bildschirmabschnitt, in der sie angreifen, zerstören.

So geht es Level für Level. Man kämpft sich durch verschiedene gegnerische Kommandeure, die im Falle eines Angriffs oftmals einen Kommentar per Videobotschaft schicken, wenn das zu nervig wird, kann man sie auch auf Ignore setzen. Dabei steigt der Schwierigkeitsgrad merklich. Entweder werden die gegnerischen Kommandeure aggressiver, oder man kämpft auf einer unvorteilhaften Insel mit mäßigen oder schlechten Baumöglichkeiten.

Das Spiel macht sehr viel spaß, doch leider gibt es zu wenige Kampfeinheiten, man greift oftmals nur mit den Raketen und Metal Marines an. Schöner wäre gewesen, wenn man auch Panzer, Helicopter oder Flugzeuge und Schiffe zum Angriff senden könnte, aber da es nun man um Metal Marines geht, greift man eben nur mit diesen Einheiten an.

Besonderheiten:

Das Spiel besitzt keinen Batteriespeicher, man muss mit Passwörtern auskommen, was aber nicht so schlimm ist, da es immer nur 4-stellige Passwörter sind.

Bewertung:

GRAFIK:
Die Grafik ist zwar nichts besonders, sieht aber auch nicht schlecht aus. Gut gezeichnete Kommandeure und gute Gebäudegrafiken. Ein paar mehr Details auf den Inseln oder verschiedene Grafiken für die Gebäude der einzelnen Kommandanten wäre besser gewesen. Aber dafür bietet es schön große Spielgrafiken und keine winzigen Gebäude, wo man kaum etwas erkennt.

SOUND:
Man hört einfache Soundeffekte wie Explosionen oder Schussgeräusche, die keinem vom Hocker reißen

MUSIK:
Die Musik im Spiel ist an sich nett anzuhören und ist auch passend, aber es gibt gerade mal 2-3 verschiedene Stücke, sowie die immer wiederkehrende Angriffsmusik, ganz gleich ob man angreift oder angegriffen wird. Auch hier hätten es ruhig ein paar mehr sein können

Gameplay:
Das Spiel steuert sich recht einfach, man kann wie bei Sim City auch mit den Buttons schnell zu den Baumenüs hin- und herspringen.

DAUERSPASS:
Das Spiel macht, trotz der wenigen Möglichkeiten viel spaß. Vor allem freut man sich, wenn man wieder mal bestimmte Einrichtungen des Feindes zerstören kann.

FAZIT:
Das Spiel ist leider wenig bekannt, schade eigentlich, denn es macht sehr viel spaß, wenn man auf militärische Strategiespiele steht.

Grafik: 6
Sound: 5
Musik: 6
Gameplay: 8
Dauerspaß: 8
Gesamtwertung 6.6