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Outlander

Diskussion in Forum: -
Reviewautor: Webmaster
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Genre: Action
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Mindscape Inc.
Entwickler: Mindscape Inc.
Spieler: 1
Level: 24
Schwierigkeitsgrade: 1
Features: Passwortsystem, Continue

Das Spiel:

Von Outlander konnte ich in meinen Videospielzeitschriften keinen Test, oder Bericht finden. Ich wurde erst auf das Spiel aufmerksam, als ich die Händlerangebote in meinen alten 'Video Games' Zeitschriften durchforstete, nach Titeln, die ich bis Dato noch nicht kannte. Und siehe da, etwas später bin ich auch auf Ebay auf das Modul gestoßen.

Da ich noch nichts von dem Spiel gehört habe war ich doch neugierig was mich erwarten würde... Aha, ein Racing-Game also... Das ist Gas, Bremse ist hier, da kann man mit dem Bord-MG schießen, so weit so gut. Straßensperren und Biker machten mir das Leben schwer. Die Biker räumt man mit dem MG aus dem Weg, oder man schießt, wenn sie sich neben dem Auto befinden mit der Shotgun. Nach ein paar gescheiterten Versuchen wollte ich doch mal schauen, ob die Demo besser spielt als ich... Aha, man kann also anhalten und aussteigen.

Das Spiel endlich begriffen machte ich mich trotz der schlechten Grafik und eher hakeligen als angenehmen Steuerung des Wagens daran die Wüste zu durchqueren. Wenn ein akustisches Signal ertönt, hat man eine Siedlung erreicht, und trifft dort auf Gegner, die man entweder mit der Faust oder der Shotgun erledigt. Diese Gegner hinterlassen dann Munition, Nahrung und andere Items.

Hat man diesen horizontal scrollenden Abschnitt hinter sich, geht's wieder raus auf die Straße, und die nächste Stadt wird angefahren. Verliert man auf der Straße zu viel Energie, kann man jederzeit wieder anhalten. Jedoch befindet man sich dann nicht in einer Siedlung, sondern auf der Straße wieder. Dort befinden sich keine Kisten, wie in den Siedlungen, in denen Items versteckt sind. Dafür gibt's vorbeifahrende Biker, die einem das Leben schwer machen. Alle vier Levels gibt's ein Passwort... Und dort habe ich mit dem Spiel meine erste negative Erfahrung gemacht. Das Passwort enthielt das 'Backspace' Zeichen. Dieses kann man aber nicht eingeben, da es dafür vorgesehen ist die Buchstaben zu löschen.

Vom Spiel verarscht gefühlt habe ich dann das Action Replay rausgekramt um zu sehen, was mich noch erwartet hätte. Mit unendlich Energie und unendlich Shotgun zockte ich das Spiel dann doch noch durch. Selten hat mich ein Videospiel mehr gelangweilt, als das was jetzt noch kam. Man fährt die ganze Zeit von Stadt zu Stadt. Später gesellen sich zu den Bikern, nur Gott weiß warum, auch noch Hubschrauber dazu, die Shotgun-Tussi und der unbewaffnete Fettkloß bekommen dann später noch Giftpfeile verschießenden Punkern Unterstützung, welche meist radioaktiv verseuchte Nahrung mit sich tragen. Abwechslung bekommt man nicht. Der Schwierigkeit steigt nur dadurch, daß mehr Gegner, die mehrere Schläge/Schüsse aushalten über den Bildschirm latschen.

Am Ende kommt dann ein Laster, den man abknallt. Dieser Explodiert, das Spiel wechselt in 2-D Ansicht, und ein Muskelbepackter Terminator-Clone tritt dem Helden gegenüber. Meines Erachtens ist dieser ohne Action Replay nicht zu besiegen... Als ich diesen Typ vernichtet hatte, kam für mich die Auflösung des Spieles. Der Vater des Helden wurde entführt, und ist durch seine Geiselnahme verrückt geworden.

Technisch ist das Spiel sehr bescheiden. Die Animationen sind nicht besser als die eines 8-Bit Spieles, die Musik ist schlecht und öde, der Sound kann auch nicht unbedingt überzeugen, ist von der technischen Seite wohl doch das beste am Spiel. Was will man aber an ein paar Peng pchpch Sound schon falsch machen...

Als Fazit bleibt mir nur noch zu sagen: Daß ich das auf meine alten Tage noch erleben darf... Das schlechteste Spiel, welches ich auf SNES gespielt habe war Zweifels ohne 'Last Action Hero'. Outlander ist da aber nur knapp dahinter anzusiedeln. Spielspaßmäßig ist Outlander mit Virtual Bart zu vergleichen. Anfangs unterhaltsamer, aber später dann unfair werdender und langweiliger Modulschrott.

Spielmodi, Besonderheiten und Powerups:

Ein Optionsmenü gibt's nicht, und zum Paßwortsystem kommt man, indem man 'Select' drückt. Hier hat man wirklich an allen Ecken gespart. Zwei Spieler-Modus gibt's demzufolge auch keinen.

Viele Items lassen eventuell positive Ansätze erkennen... Wie schon gesagt gibt's Munition und Nahrung mit der man seine Energie wieder auffrischt. Bodyarmor und Wagenpanzerung machen den Energieverlust bei Angriffen nicht so schwerwiegend. Der Supercharger erlaubt es über Normalgeschwindigkeit zu fahren, die Reifen sind für bessere Bodenhaftung. Für was Öl und Nitro gut sein sollen habe ich noch nicht kapiert. Der Geigerzähler entlarvt die verstrahlte Nahrung. Bei einer bestimmten Punktzahl gibt's Continues.

Grafik: 6
Sound: 5
Musik: 3
Gameplay: 5
Dauerspaß: 5
Gesamtwertung 5