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Die Schlümpfe 2

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Reviewautor: Webmaster
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Genre: Jump and Run, Action
Größe: 16 MBit
Vertrieben von: Infogrames
Entwickler: Virtual Studio und Climax Studios
Spieler: 1
Level: -
Schwierigkeitsgrade: 3
Features: Passwortsystem, 2 Charaktere

Das Spiel:

Ich kann mich noch gut daran erinnern, daß die Fachpresse über die Schlümpfe 1 schrieb, der Schwierigkeitsgrad sei für ein Spiel für Kinder viel zu hoch. Ähnlich sieht es auch bei Teil 2 aus. Ein Level besteht aus drei Abschnitten, und nach zwei Leveln bekommt man erst das Paßwort.

Um die Problematik klar zu machen, sollte ich vielleicht erst einmal das Spielprinzip erläutern. Man hat die Wahl zwischen einem männlichen Schlumpf (In der Anleitung als Neugierschlumpf bezeichnet) und Schlumpfine, die sich von deren Fähigkeiten nicht unterscheiden. In jedem Abschnitt eines Levels muß man eine gewisse Anzahl von Kristallen einsammeln, um dann in den nächsten Spielabschnitt gebeamt zu werden.

Hört sich einfach an, ist es auch, aber nur, wenn man den Weg des Levels in und auswendig kennt. Sehr oft kommt es vor, daß man am Ende, dieser ohnehin schon beschwerlichen Levels noch nicht alle Kristalle gefunden hat, und so also das Level auch nicht verlassen kann. Dann heißt es wieder zurück, und dies wiederum führt dann meist unweigerlich zum Tod des blauen Zwerges. Auch sehr spielspaßtrübend ist die Träge Steuerung. Wenn man seinen Schlumpf nicht in den Abgrund fallen sehen will, sollte man einen Sprung nicht an der Kante der Plattform durchführen, sondern in der Mitte, da der Schlumpf nicht schnell genug reagiert, und deshalb abrutscht. Oft passiert es auch, daß sich bewegende Plattformen nicht mehr im Bild zu sehen sind, so daß man deren Position abschätzen muß. Kommen dann noch die Träge Steuerung und Gegner, die da auch noch ihr Unwesen treiben dazu, kommt bald Frust auf.

Die Gegner werden per Draufspringen, oder mit einem Kick erledigt, wobei der Kick eher dazu gedacht ist Geheimnisse aufzuspüren, indem man z.B. gegen einen Topf treten muß, damit ein Kristall zum Vorschein kommt. Der Sprung auf den Gegner gelingt auch nicht immer so wie geplant. Landet man nicht direkt Senkrecht auf dem Gegner, kann es schon passieren, daß man Energie verliert. Es ist also nicht möglich springend und rennend durch ein Level zu gelangen, sondern vorsichtig schleichend und gezielt hopsend. Es handelt sich bei ''Die Schlümpfe reisen um die Welt" jedoch nicht um ein Schleich'n Hops, sondern um ein Jump'n Run. Ein Jump'n Run, welches die Eigenschaften eines Jump'n Runs nicht erfüllen kann, braucht auf keine gute Kritik zu hoffen.

Die Level lassen ansatzweise den Versuch Abwechslung ins Spiel zu bringen erkennen. Es gibt horizontal scrollende Level, vertikal scrollende Level und Level, die sowohl horizontal wie auch vertikal scrollen. Ich habe auch noch ein Wasserlevel und ein automatisch nach rechts scrollendes Level, bei dem man von einer Katze verfolgt wird zu Gesicht bekommen. In der Anleitung ist auch noch von einem "Surf-Level" die Rede...

Was Musik und Grafik angeht, finde ich das Spiel ganz gelungen. Die Musikstücke sind passend, und nerven nicht, ich will aber auch nicht verschweigen, daß die Qualität der Instrumente für ein so neues Spiel nicht gerade toll ist. Sprich: Die Melodie geht, wie so oft in Ordnung, während man von den Instrumenten etwas mehr hätte erwarten können. Bei der Grafik verhält es sich ähnlich. Die Hintergründe sind recht schön gestaltet, und das Paralaxscrolling ist einfach cool. So bunt die Gegner und Hintergründe auch sein mögen, wurden sie nur mäßig gut animiert. Führt der Schlumpf einen Kick aus, besteht diese Animation aus nur einem Bild, und auch der Papagei fliegt etwas steif durch die Gegend.

Übrig bleibt ein Jump'n Run, daß große Mängel im Gameplay aufweist, jedoch liebevoll programmiert wurde. Wer schöne Zeichentrickgrafik auf seinem SNES sehen möchte, kann das Spiel einmal anspielen. Wer nach Spielspaß und motivierendem Spielablauf sucht, ist hier an der falschen Adresse.

Spielmodi, Besonderheiten und Powerups:

Recht spärlich wird dieser Artikel ausfallen, denn bis auf Herzen, die als Lebensenergie dienen, einen Schlumpfkopf (Extraleben) und einem Schlüssel, gibt es keine Items. Sammelt man drei Schlüssel, gelangt man in eine Bonusstage, bei der man Müll einsammeln muß. Im Optionsmenü kann man vor dem Start zwischen drei Schwierigkeitsgraden wählen, und die Musik an- und ausschalten. Die Wahl eines leichteren Schwierigkeitsgrades wirkt sich auf die Anzahl der zu sammelnden Kristalle, und auf die Anzahl der Fallen, die in den Leveln auf den Spieler warten aus.

Grafik: 7
Sound: 6
Musik: 6
Gameplay: 5
Dauerspaß: 4
Gesamtwertung 6