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Super Mario World 2 Yoshi's Island

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Reviewautor: Ark
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Genre: Jump and Run, Action
Größe: 16 MBit
Vertrieben von: Nintendo
Entwickler: Nintendo
Spieler: 1
Level: 6 Gebiete mit je 8 Level + je 1 Bonuslevel
Schwierigkeitsgrade: einfach bis mittel
Features: Batterie

Das Spiel:

Der korrekte Titel des Spieles lautet eigentlich "Super Mario World 2: Yoshi's Island". Doch mit dem ersten Super Mario World hat das Spiel eigentlich nichts zu tun, da es sich sogar komplett anders spielt. Es kann nun darüber gestritten werden, welches Spiel mehr spaß macht, denn beide Spiele sind super. Yoshi's Island hat aber die wesentlich bessere Grafik, was ja kein Wunder ist, denn Mario World 1 war ja auch das erste SNES Spiel.

Nun, warum geht es eigentlich in dem Spiel mit der Kreide- bzw. Pastellfarbenen Grafik? Die Story ist schnell erzählt. Babys werden bekanntlich von einem Storch gebracht. Und eben während eines dieser Lieferungen wird der Storch von einem allseits bekannten Fiesling, nämlich Kamek, der Chefmagier von Bowser, angegriffen und verliert so seine "Ladung". Während Kamek sich eines der Babys, Luigi, schnappen und zu Bowsers Schloss entführen kann, fällt Baby Mario mitten in die Siedlung der Yoshi's. Für die ist natürlich sofort klar, Baby Luigi muss befreit und zusammen mit Baby Mario zu seinen Eltern gebracht werden. Also schnappt sich der grüne Yoshi Baby Mario und macht sich auf den Weg.

Das tolle dabei ist, dass man in jedem der 8 Level pro Welt mit einem anderen Yoshi spielt. Allerdings unterscheiden sich die Dinos nur farblich voneinander, sie haben nicht verschiedene Fähigkeiten. Das ist aber nicht weiter schlimm, denn im Laufe des Spiels hat man mehrmals die Möglichkeit, sich in einen Auto, Helicopter, Maulwurf oder U-Boot zu verwandeln.

Das Spiel ist in 6 Welten mit je 8 Level aufgeteilt. Zwei der Level sind Schlösser, eines beinhaltet den Mittelboss der Welt, der andere den Abschlussboss. Die Bosse sind im Grunde ganz normale Gegner, die aber durch den Zauber von Kamek auf übermenschliche Größe mutieren. Bei einigen der Bosse muss man erst einmal eine Schwachstelle finden, bevor man sie bekämpfen kann.

Die Level, die man spielt, sind zwar nicht nach einem bestimmten Muster aufgebaut, ganz im Gegenteil, es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Levels. Doch es gibt etwas, was man in jedem Level findet, oder zumindest finden sollte. Denn nach jedem Abschluss gibt es eine Punktebewertung für das Level, wobei 100 Punkte die Maximalpunktzahl darstellt. Sie setzt sich zusammen aus der Sternenzeit bzw. Sternenenergie, der 5 Blumen und den 20 roten Münzen. Hat man in einer Welt in allen Leveln 100 Punkte bekommen, so wird als Belohnung ein weiterer Bonuslevel freigeschaltet, das allerdings in sich hat, da diese Level, ähnlich den Bonuslevel in Super Mario World 1, deutlich schwieriger sind.

Abgesehen davon gibt es in den Level manchmal kleine Hütten, bei der ein Minispiel wartet. Da gibt es zum Beispiel Luftballon werfen, in der man, sobald man den Luftballon hält, eine eingeblendete Tastenkombination eingeben muss, um den Ballon wieder zum Gegner zu werfen. Der Ballon wird dabei immer größer und bei wem der Ballon platzt, der verliert. Oder es gibt Kürbiskerne spucken, Münzen sammeln etc... der Gewinner erhält dann meist ein Extraleben oder ein Gegenstand, den er im Spiel benutzen kann. Diese Items sind nützliche Gegenstände wie Sterne, POW-Block, Kürbiskerne, Feuer- oder Eisatem, Lupe, mit der man die roten Münzen, die immer als normale goldene Münzen getarnt sind, sichtbar machen kann und vieles mehr. Vor allem die Sterne sind nützlich, wenn man merkt, das man am Ende eines Levels alles eingesammelt hat, aber nicht mehr genügend Sternenenergie besitzt, um das Level mit 100 Punkten abzuschließen. So kann man einen dieser Items benutzen und schwupps, hat man wieder volle Energie. Lediglich in den Bosskämpfen kann man keinerlei Items benutzen, was die Kämpfe herausfordernder macht, da man aufpassen muss, kein einziges mal getroffen zu werden.

Die Bosskämpfe sind übrigens sehr spektakulär in Szene gesetzt worden, hier kann man bei einigen sehen, was für Effekte mit dem SNES möglich sind.

Da ich vorhin getroffen gesagt habe, es ist sogleich witzig als auch nervig, wenn man getroffen wird. Denn dann wird Baby Yoshi, den man ja die ganze Zeit mitschleppt, in einer Luftblase eingehüllt und schwebt umher. Jede Sekunde, die er in der Luftblase schwebt, wird eines von den maximal 30 Punkten der Sternenenergie abgezogen. Erreicht der Zähler null, dann tauchen Kameks Schergen auf und entführen Baby Mario und man verliert ein Leben. Deswegen sollte man schnell die Blase wieder zum Platzen bringen, dazu muss man sie lediglich mit Yoshi oder seiner Zunge berühren.

Des weiteren gibt es weitere Bonus-Minispiele nach Abschluss eines Levels. Je mehr man von den 5 versteckten Blumen gefunden hat, desto höher die Wahrscheinlichkeit, in einen Minispiel zu landen. Hier gibt es Roulette, Einarmiger Bandit, Memory etc, und es gibt entweder Leben oder Items zu gewinnen, manchmal auch beides. Diese Minispiele werden nach Abschluss einer Welt übrigens freigeschaltet, in jeder Welt wartet ein anderes Spiel.

Besonderheiten:

Das Spiel besitzt einen Batteriespeicher und es wird automatisch nach Abschluss eines Levels abgespeichert. Man hat insgesamt 3 Plätze für den Spielstand.

Im Spiel tauchen mehr als 100 Gegnerarten auf, das macht das Spiel sehr abwechslungsreich. Und wenn ich mehr als 100 schreibe, dann meine ich wirklich 100 verschiedene und nicht die meist verbreitete Taktik der meisten Entwickler, einen Gegner nur in einer anderen Gegner zu wiederholen. Es gibt beispielsweise viele verschiedene Arten von Shy Guys. Da wären die die normalen, die nur rumlaufen, dann die springenden Guys, die großen, die Kerne spucken, wenn man auf sie drauftritt, die Shy Guys, die auf Stelzen laufen oder Insulaner Shy Guys, bewaffnet mit Speeren. Einige Gegner sind sogar so niedlich, dass man die am liebsten gar nicht bekämpfen möchte, wobei das ganze Spiel allerdings absolut zum knuddeln niedlich gehalten wurde.

Bewertung:

GRAFIK:
Die Grafik ist einfach nur Wunderschön, man hat das Gefühl, dass ein Bilderbuch plötzlich lebendig werden würde. Einen besseren Grafikstil hätte man für Yoshi's Island nicht finden können.

SOUND:
Die Soundeffekte klingen einfach wunderbar. Baby Mario's Geplärre, Yoshi's angestrengte Stimme, wenn er durch die Luft watschelt oder die mechanischen Sounds, wenn Yoshi zu einem Auto oder Hubschrauber wird, alles hört sich einfach toll an.

MUSIK:
Die Musik ist einfach wunderbar. Auch wenn die bekannte Mariomelodie nicht vorkommt hat man es trotzdem geschafft, wohlklingenden wundervolle Musik zu komponieren, gar nicht zu vergleichen mit Yoshi's Island auf dem Nintendo DS, welches recht langweilige Klänge hat.

Gameplay:
Perfekt, einfach nur perfekt. Yoshi's kann man auf den Punkt genau steuern (es sei denn man diese seltsamen Sporen berührt, die Yoshi eine zeitlang betrunken machen).

DAUERSPASS:
Das Spiel macht unheimlich viel spaß, weil es sehr viel zu entdecken gibt. Alleine die Details oder die unterschiedlichen Gegner zu sehen macht immer wieder spaß. Yoshi's Island ist ein Spiel, dass man mit Sicherheit mehrmals spielen wird.

FAZIT:
Das Spiel gehört in jede Spielesammlung und sollte auf jeden Fall gespielt werde. Selbst Erwachsene können sich das Spiel ruhig zulegen, denn das Spiel wurde noch zu der Zeit entwickelt, wo die Mariospiele noch nicht so kinderleicht und kurz waren und jedem Spaß gemacht hatten.
Aber Vorsicht vor der Nintendo DS Version. Die ist absolut enttäuschend.

Grafik: 10
Sound: 10
Musik: 10
Gameplay: 10
Dauerspaß: 10
Gesamtwertung 10