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Syndicate

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Reviewautor: Webmaster
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Genre: Strategie
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Ocean
Entwickler: Bullfrog Productions
Spieler: 2
Level: 50
Schwierigkeitsgrade: 1
Features: Passwortsystem

Das Spiel:

Bei diesem Spiel handelt es sich um eine PC-Umsetzung. Auf PC wurde das ganze jedoch mit der Maus gespielt und hatte laut Angaben der Zeitschrift Video Games nur 40 anstatt 50 Levels. Aber nun zum eigentlichen Spiel, welches sich in der Zukunft abspielt. Als Chef eines Syndikats versucht man die Welt zu erobern. Hat man sich ein Land ausgewählt, welches man erobern will, kommt man in den Missionsbriefing, in dem man erfährt um was es geht. In manchen Missionen müssen alle Zivilen Personen (Cyborgs) ausgeschaltet werden, im anderen muß man mit Hilfe eines Überzeugungsstrahls bestimmte Leute auf seine Seite bringen. In wieder anderen Missionen muß man einen bestimmten Gegenstand aufsammeln.

Hat man sich nun sein Missionsziel durchgelesen stellt man sein bis zu vierköpfiges Team zusammen. Ist das erledigt, werden die Personen mit Waffen und künstlichen Körperteilen ausgerüstet, welche alle Geld kosten. Auch in die Erforschung neuer Technologien (Waffen, Körperteile) muß Geld investiert werden.

Ist das alles erledigt, kommt man ins Spiel, welches man mit dem Gamepad recht gut steuern kann und eine Maus eigentlich nicht vermißt. Einziges Manko: Die eigenen Agenten erschießen, wenn man nicht aufpaßt schon einmal eine Person, die man am Leben lassen muß, und nicht die, die man eigentlich umlegen wollte. Dann ist der Auftrag eben fehlgeschlagen. Wenn man sich in einer Mission befindet kann man außerdem noch drei Eigenschaften der Agenten verändern. Jedoch wirkt sich nur die Laufgeschwindigkeitserhöhung merkbar aus. Anstatt ewig lange auf das Steuerkreuz zu drückten flitzen die Agenten mit Bionischen Beinen und Laufgeschwindigkeitserhöhung nur so über den Bildschirm. Es ist auch möglich Gebäude zu betreten. Das erweist sich als lästig, da man den Grundriß des Gebäudes nur auf der kleinen Übersichtskarte sehen kann.

Ist das Missionsziel erfüllt, muß man nur noch an den Evakuierungspunkt gehen und die Mission ist erledigt, was zur Folge hat, daß dieses Land nun erobert ist. Das Evakuieren erweist sich auch manchmal als Nervenaufreibend, da überzeugte Zivilisten sehr langsam laufen und des öfteren an einer Abgrenzung stecken bleiben, oder die Türe des Gebäudes nicht finden. Genauso verhält sich das auch mit den eigenen Agenten. Die machen sich dann selbstständig und man muß sie alle einzeln anwählen, nur weil die zu dumm sind über eine kleine Brücke zu gehen. Da hilft es auch nicht ein Cyborggehirn Stufe III zu kaufen.

Die Grafik ist eigentlich ganz nett, wenn man bei dieser Endzeitatmosphäre als nett bezeichnen kann. Die Musik tut das übrige zur spannenden Atmosphäre. Wenn ein Feind in der Nähe ist, verändert sie sich und erzeugt so noch mehr Spannung.

Das Spiel ist relativ einfach und absolut überhaupt nie unfair. So bleibt man motiviert, bis zum Ende, welches dann aber nicht sooo toll ist. Nach der letzten Mission werden nochmals alle Namen aufgezählt (Credits), und das war's... Keine Schlußsequenz, keine Bilder. Auch schade ist, daß man nach den ersten 30 Missionen nichts mehr in Forschung stecken kann, weil man bis dahin schon alles entwickelt hat. Ansonsten bleibt nur noch zu sagen: Ein wirklich cooles Game.

Syndicate hat eher auf dem PC Geschichte geschrieben, wer aber ein solides, Actionspiel haben will, ist mit diesem Spiel auch auf dem SNES gut bedient. Meine Meinung: Gut

Spielmodi, Besonderheiten und Powerups:

Dieses Spiel kann man alleine sowie zu zweit spielen, wobei man einstellen kann, ob man seinen Partner verletzen kann oder nicht. Bei diesem Zweispielermodus handelt es sich um einen Kooperativ Modus, d.h. man spielt das gleiche Spiel wie im Einspielermodus nur, daß die Agenten von zwei Spielern gesteuert werden.

Da das Spiel keine Batterie enthält, muß man mit einem ewig langes Paßwort eingeben. Dazu muß man erst einmal die seltsame Schrift richtig entziffern können. Das H sieht aus wie ein W und die 8 wie ein B. Da kommt es schon einmal vor, daß man sich verschreibt.

Waffen gibt es recht viele, und sie unterscheiden sich auch voneinander, so daß man automatisch nicht nur eine nimmt (Obwohl ich meistens die Uzi genommen habe. Die Treffsicherheit ist bei fast allen gleich.)

Es gibt die Pistole, Uzi, Schrotgewehr, Ferngewehr (Ähnlich einer Sniperriffle), Flammenwerfer (Jaja. Die gute Zensurgefahr beschert uns auf dem PAL-SNES-Spiel anstatt eines Flammenwerfers einen Froster. Anstatt Feuer schießt man mit Eis. Die Leute verbrennen aber trotzdem, nur eben mit blauer Flamme, ähm ich meine mit einem mysteriösen Eiswind.), Minigun (Fand ich etwas lästig.), Lasergewehr (Außer einem erschreckenden Ton, macht die Waffe nicht viel. Hab' ich kaum benutzt.), Gauswerfer (Ein Raketenwerfer) und den Überzeugungsstrahl, mit dem man Feinde auf die eigene Seite bringen und somit in die Kühlkammer sperren kann.

Spezielle Ausrüstung: Zeitbombe, Medipack (Nutzlos, da sich die Energie von alleine auflädt, sobald man einen Cyborgbrustkorb hat, Energieschild.

Körperteile: Beine (Schnellere Bewegung), Arme (Man kann mehr Waffen aufnehmen), Augen (Höhere Treffsicherheit), Brustkorb (Energie lädt sich selbst wieder auf, man hält mehr aus), Herz (Mehr Ausdauer), Gehirn (Man kann besser mit dem Überzeugungsstrahl umgehen, wovon ich jedoch nichts gemerkt hatte.)

Grafik: 8
Sound: 7
Musik: 7
Gameplay: 7
Dauerspaß: 8
Gesamtwertung 7