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Sunset Riders

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Reviewautor: Ark
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Genre: Action, Shooter
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Konami
Entwickler: Konami
Spieler: 1-2
Level: 8
Schwierigkeitsgrade: mittel
Features: Die SNES Version ist die bessere der Konsolenversionen des Spieles

Howdy! Mit Sunset Riders wird vielleicht der Kindheitsraum von dem einen oder anderen verwirklicht, nämlich einmal ein Cowboy zu sein.

In diesem Fall spielt man einen von vier Kopfgeldjägern, die eigentlich nur die Aufgabe haben, den gesuchten Banditen in jedem Level zu finden und zu besiegen, dieser ist natürlich immer der Endboss eines Levels. Man wählt zu Beginn des Spieles einen von vier möglichen Cowboys, die sich im Grunde alle gleich spielen. Sie unterscheiden sich zwar in der Bewaffnung, allerdings ist der Schaden immer gleich. Die einen tragen einen Revolver während andere mit einem Gewehr bewaffnet sind. Damit die Cowboys auch gut voneinander unterscheidbar sind, tragen sie Outfits in zum Teil sehr auffälligen Farben. Doch das stört überhaupt nicht.

Man beginnt in einer Wildweststadt und kämpft sich dort bis zum Boss vor. Danach geht es zu Pferd weiter, in der man nach etwa der Hälfte des Levels auf einen Zug springt. Abwechslung wird also geboten. Überhaupt sehen die Level sehr abwechslungsreich aus, was natürlich den Spielspaß erhöht. Man spielt das Spiel meist von links nach rechts. Manchmal muss man sich auch an einem Seil entlang hangeln oder ist, wie vorhin erwähnt, zu Pferd unterwegs. In einigen Abschnitten kann man auch in einer höhere Ebene gehen, zum Beispiel auf die Dächer von Häusern, die allerdings auch nicht gerade sicher sind, da die Feinde von überall auftauchen. Zu den Feinden gehören eine Vielzahl von verschiedenen Gegnern. Neben normalen Cowboys gibt es Leute, die mit Dynamitstangen werfen oder Feinde mit Messern. Neben menschlichen Feinden können auch wild gewordene Rinderherden einem das Leben schwer machen, oder man sich muss vor rollenden Felsbrocken in Acht nehmen.

So spielt man sich den Weg frei bis zum Endboss. Als Power Ups gibt es lediglich Waffenverbesserungen. Die sollte man auch immer am besten einsammeln, da die Bosse zum Teil ziemlich harte Brocken sind.

Überhaupt sind die Bosse nie zu leicht, so dass sie den Begriff Boss auch verdienen. Das gute ist, dass die Kämpfe abwechslungsreich sind. Es gibt Deckungen wie Fässer, die erst kaputt geschossen werden müssen um den Gauner zu treffen, oder der Boss bewegt sich von einem Ort zum nächsten bzw. springt immer wieder in Deckung und man muss auf einen günstigen Augenblick warten um ihn treffen zu können.

Neben dem normalen Spiel kann man in den Bonuslevel, die ab und zu mal auftauchen, noch mehr Punkte verdienen. In den Bonuslevel spielt man allerdings in der First-Person-Ansicht, das heißt man sieht nur den Fadenkreuz. Man bleibt an Ort und Stelle und sieht vor sich diverse Häuser, wo Gegner kurz auftauchen und auf einen schießen und sofort wieder hinter Fenstern oder anderen Deckungsmöglichkeiten verschwinden. Hier muss man versuchen, so schnell wie möglich viele Gegner zu erwischen damit man viele Punkte bekommt. Die Bonuslevel sind eine willkommene Abwechslung zum restlichen Gameplay.

Besonderes:

Schade, dass anscheinend in der SNES Version auf ein schönes Detail verzichtet wurde: Wenn man in der Arcade Version in Level 5 als Cormano (der Mexikaner mit dem rosa Outfit) gegen den Mexikaner El Greco kämpft und ihn besiegt, dann tauscht Cormano seinen Sombrero gegen den von El Greco aus. Diesen Sombrero behält man dann bis zum Ende des restlichen Spieles!

BEWERTUNG:

Grafik:
Sunset Riders hat eine sehr schöne Grafik zu bieten. Die Schusseffekte strahlen in allen möglichen bunten Farben, ob das einem gefällt bleibt jedem selbst überlassen. Die Hintergründe der Level sind detailliert, wenn auch nicht so gut wie in der Arcade Version, können sich aber dennoch sehen lassen.

Sound:
Der Sound ist ganz okay, auch wenn die immer gleich klingenden Todesschreie der Feinde auf Dauer nerven. Dafür gibt es ein paar Sprachausgaben zu hören, wenn ein Boss beispielsweise kurz vor dem Kampf noch einen Spruch abgibt.

Musik:
Der Soundtrack ist fantastisch und vermittelt ein tolles Wildwest-Flair. Viele Stücke bleiben in Erinnerung.

Gameplay:
Die Steuerung der Cowboys geht sehr leicht von der Hand, es gibt nur selten Ruckler und es gibt keine nervenden Fehler im Spiel. Das Spiel ist zwar nicht einfach, aber auch nie wirklich unfair.

Dauerspaß:
Sunset Riders kann man immer wieder spielen. Es macht viel spaß, vor allem zu zweit, aber auch alleine wird man gut unterhalten.

Fazit:
Sunset Riders sollte im Grunde zu jeder SNES Sammlung gehören. Es ist ein sehr gutes Actionspiel, dass man auch zu zweit spielen kann. Leider sind die Preise für dieses Spiel mittlerweile in die Höhe geschossen, vor allem in Ebay, wo man nur noch auf übertriebene Preise stößt. Sollte man das Spiel irgendwo zu einem guten Preis finden, dass sollte man auf jeden Fall zugreifen!

Grafik: 8
Sound: 7
Musik: 9
Gameplay: 8
Dauerspaß: 8
Gesamtwertung 8.5