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Blackhawk

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Reviewautor: Webmaster
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Genre: Jump and Run, Action
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Virgin Interactive
Entwickler: Blizzard Entertainment
Spieler: 1
Level: 17
Schwierigkeitsgrade: 1
Features: Passwortsystem

Das Spiel:

Mit Blackhawk, manchen auch unter dem Namen Black Throne bekannt, habe ich mich nach The Lost Vickings 2 an den zweiten Blizzard-SNES-Titel gewagt. Bei Ebay ohne Anleitung ersteigert, habe ich mir gedacht, daß das Spiel wohl nicht sehr motivierend sein würde, jedoch stellt das Spiel ein Tutorial zur Verfügung, in dem man sehr schnell mit der Steuerung vertraut gemacht wird, welche stark an Prince of Persia erinnert. Auich in Blackhawk muß man durch ein 2-D-Labyrinth, kann vorsichtig Schritt für Schritt vorwärts, oder sich laufend durch die Gänge bewegen. Des weiteren kann man sich noch ducken, oder in den Hintergrund treten, um Deckung vor Gegnerischen Monstern zu suchen, da hier nicht wie in Prince of Persia mit Schwertern, sondern mit Schrotflinten gekämpft wird, was sich als sehr spannende Geschicklichkeitsprüfung entpuppt.

Verliert man bei einem Kampf, oder durch einen schweren Sturz Lebensenergie, so kann man diese durch magische Tränke, welche man einsammeln und im Gepäck mit sich führen kann wieder auffrischen. Des weiteren findet man Bomben, mit denen man Türen aufsprengt, oder Gegner bekämpft, Schlüssel und die Schwebeplattform, welche als eine Art Hebebühne bezeichnet werden kann.

An die Geschichte kann ich mich gar nicht mehr so erinnern... Irgendwie wurde einmal die Familie eines kleinen Jungen von einem Dämon (Sarlac) getötet, und zwanzig Jahre später entschließt sich dieser Junge, sich zu rächen. Mittlerweile wurde die Menschheit von den Monstern versklavt. Diese Geschichte wird, wenn auch nicht sehr tiefschürfend, über das Spiel hinweg weitererzählt, soll heißen, hin und wieder erscheint Sarlac, der seinen Untertanen befiehlt, sie sollen die Ankunft des Helden verhindern.

Mit der Zeit bekommt dieser aber mehr Lebensenergie, und ein paar Upgrades für seine Shotgun, um den Monstern, Abwehrkonstruktionen, oder menschlichen Verrätern den Gar aus zu machen. Dabei wandert man durch verscheidene Szenarien, an die ich mich auch nicht mehr so ganz erinnern kann. Erst flieht man aus den Minen, in denen die Menschen schuften müssen, kommt dann irgendwie in ein Waldgebiet, und letztendlich sucht man dann in Sarlacs Festung die Auseinandersetzung mit diesem.

Der Schwierigkeitsgrad ist bei Blackhawk durchgehend recht einfach. Eigentlich typisch für Blizzard, wenn ich mich mal an Warcraft 2, Diablo oder The Lost Vickings erinnere. Die ersten Level dienten dem eingewöhnen, ein paar wenige forderten den Spieler dann schon etwas, und die letzten zwei Level sind dann doch etwas knackig. Die Rätsel sind gut überschaubar, und wenn man nichts ausläßt, und vorsichtig ist, dann sind die Rätsel kein Problem. Die Rätsel basieren meist darauf, einen Generator zu zerstören, um einen Energieschutzschild zu deaktivieren, der den Durchgang versperrt. Die Bombe befindet sich aber wieder an einem anderen Ort im Level. Oder man braucht einen Schlüssel, den aber wiederum ein Monster hat. Recht simpel eigentlich, und immer wieder das gleiche, eben abgewandelt.

Die Musik hält sich im Hintergrund, verbreitet aber schaurig schöne Endzeitstimmung. Die Grafik ist von den Animationen her recht gelungen, (Die Verpackung des Spieles weist darauf hin, daß die Sprites mit was weiß ich wie vielen Frames animiert sind.) sind aber nicht Weltbewegend. Die Hintergründe, und Effekte stellen auch nicht unbedingt ein Feuerwerk dar, andererseits wurde an der Grafik in keinster Weise gespart. Endzeit ist nun mal dunkel ;-)

Als Schlußwort bleibt mir nur noch zu sagen, daß ich das durchzocken dieses Spieles sehr genossen habe, obwohl das Blut grün ist... Das Spiel ist eines der wenigen PAL-SNES-Titel, die interessant für Erwachsene sein könnten. Blackhawk fesselt bis zur letzten Sekunde, und die sich wiederholenden Rätsel werden mit der Zeit keinesfalls langweilig. Dieses Spiel entwickelt einen ähnlichen Suchtfaktor wie Diablo, um bei der gleichen Firma zu bleiben. Ein echt cooles Spiel.

Spielmodi, Besonderheiten und Powerups:

Blackhawk ist ein 1-Spielerspiel, bietet das Einstellen von verschiedenen Sprachen. Durch das Paßwortsystem kann man zwischen den einzelnen Levels eine Pause einlegen, was bei der Spielzeit von 10 Stunden (geschätzt) auch nötig ist. Jedes Level wird mit einem Inventar von Null gestartet, soll also heißen, selbst wenn man ein Level mit Energietrank im Gepäck verläßt, ist dieser im nächsten Level nicht mehr da. Kein Manko, meiner Meinung nach, denn die Level sind so designt, daß dies kein Problem darstellen sollte. (Anders wie bei Zombies, bei dem man die Waffen aus den vorhergegangenen Levels gut gebrauchen könnte.)
Items gibt's in Blackhawk nicht allzuviele. Den schon so oft erwähnten Energietrank, Schlüssel um Schlösser zu aktivieren, Brückenschlüssel, mit denen man an den dafür vorgesehenen Schaltern Brücken aktivieren kann. Die schon erwähnte Schwebeplattform, und verschiedenen Arten von Bomben. Die Hoverbombe fliegt so lange über dem Boden bis sie auf ein Ziel trifft, die normale Bombe wird einfach einen Schritt weit vor den Helden geworfen und dient eigentlich dazu sich im Abgrund befindenden Monster zu erledigen. Die Wesps sind Roboterwespen, die auf Knopfdruck explodieren Diese benötigt man um Generatoren zu zerstören, deren Zugang für den helden unerreichbar sind.

Grafik: 7
Sound: 6
Musik: 5
Gameplay: 8
Dauerspaß: 9
Gesamtwertung 7