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King of Dragons

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Reviewautor: Webmaster
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Genre: Beat'em Up, Action
Größe: 16 MBit
Vertrieben von: Capcom
Entwickler: Prism Kikaku
Spieler: 2
Level: 16
Schwierigkeitsgrade: 3
Features: -

Das Spiel:

Auf den ersten Blick erinnert King of Dragons an das für SEGA-Jünger bekannte Golden Axe. Nur am Rande möchte ich erwähnen, daß ich die Master System Version von Golden Axe durchgespielt habe, und daß King of Dragons mit einem Vergleich zu Golden Axe nicht allzu gut abschneidet.

Sicherlich ist die Grafik nett, und durch ein paar Personen, die dem Helden etwas erzählen wird versucht etwas Story in das Geschehen zu bringen, aber schon alleine, daß nur 50% des Bildes für die Darstellung des Spielgeschehens genutzt werden ist eher traurig.

Zuerst jedoch zum Spielablauf: Man bewegt sich, wie bei Batman Returns in Final Fight-Manier auf einer horizontalen Ebene, bei der man auch in den Hintergrund treten kann. Das größte Manko an diesem Spiel ist, daß man nun mal nicht wie in Final Fight schlagen kann, sondern einen Schuß abfeuert, was dann eine nicht allzu große Aktionsfreiheit für den Spieler zur Folge hat. Es ist möglich zu schießen, zu springen, mit dem Schild gegnerische Aktionen abzuwehren, und Magie einzusetzen. Beim Einsetzen von Magie verliert der Charakter jedoch einen hohen Anteil seiner Lebensenergie, was mich dazu gebracht hat die Magie fast nie anzuwenden. Die fünf unterschiedlichen Charaktere versprechen unterschiedliche Eigenschaften in Schnelligkeit, Stärke der Waffe, und Wirksamkeit der Magie.

Die Level sind sehr kurz geraten. Es kann manchmal vorkommen, daß man nur zehn Gegner besiegt, und dann schon der Endboss kommt, und manchmal gibt es gar keinen Endboss in einem Level. Diese kurzen Level werden auf der Karte als "Geheimgang zum Schloß" bezeichnet. Von daher kann man ein Fehlen des Endgegners in solchen, die "Geschichte erzählenden" Levels verschmerzen. Hat man dann einen Endgegner besiegt, bekommt man einen Upgrade für sein Schwert oder seine Rüstung. Viele der Endgegner kommen mehrmals im Spiel vor. Außer den eben erwähnten Upgrades steigt beim Erreichen einer bestimmten Punktzahl in einen höheren Erfahrungslevel auf, was Auswirkungen auf die Größe des Energiebalkens der Spielfigur hat.

Die Grafik ist nicht gerade berauschend, aber immerhin sind die Locations schön gezeichnet, und im Gegensatz zwischen der Grafik von beispielsweise Bart's Nightmare ist die Grafik dieses Spieles gut, und auch die Endgegner sind schön gezeichnet. Auch bekommt man auch ein paar nette Grafikeffekte geboten, wenn bei einem Endgegner der Boden einkracht. Im Gegensatz dazu ist der letzte Endgegner (den ich nicht besiegt habe) recht bescheiden gemacht. Die "rockige" Musik paßt zwar nicht unbedingt in die Mittelalterliche Stimmung, weiß aber trotzdem zu unterhalten.

Alles in allem bleibt ein Spiel, das nur einen Gedanken aufkommen läßt: "Wollen die mich verarschen?!"

Fast keine Items, Abwechslungsarmut, die Tatsache daß die eigenen Figuren schießen anstatt verschiedene Schwerthiebe ausführen, die sich wiederholenden Endgegner und eine derart dünn erzählte Story bin ich von Capcom nicht gewohnt. Nachdem ich schon so viele Spiele getestet habe, muß ich über dieses hier sagen, daß es sich in keinster Weise von irgend einem anderen Spiel großartig abhebt. Spielspaßmäßig ist King of Dragons nicht allzuweit über dem Durchschnitt anzusiedeln. Deswegen ist es zwar nicht schlecht, zumal Steuerung und Fairneß stimmen, aber toll ist es ganz sicher auch nicht. Empfehlen kann ich es denen, die einmal ein total durchschnittliches Spiel sehen wollen, welches keine guten, aber auch keine gravierend schlechte Seiten aufzuweisen hat.

Spielmodi, Besonderheiten und Powerups:

King of Dragons bietet einen Ein und einen Zwei-Spieler-Modus. So ist es möglich mit einem Freund gemeinsam in den Kampf zu ziehen. Im Optionsmenü kann dann noch der Schwierigkeitsgrad des Spieles eingestellt werden.

Als Items findet man in King of Dragons unter anderem magische Kugeln. Meteor Kugel, Blöitzschlag, Feuerwand, Frosch und Juwel sorgen beim Abschießen dafür, daß der Gegner getötet wird. Durch Nahrungsmittel wird die Energie wieder aufgefrischt, Gold und Juwelen lassen die Erfahrung steigen, um in eine höhere Stufe aufzusteigen. Das Erfahrungssystem ist eine Besonderheit des Spieles, die mich doch noch mal darüber nachdenken läßt es nochmals anzuspielen. Das Yashichi beschert ein Extracontinue.

Grafik: 6
Sound: 6
Musik: 6
Gameplay: 7
Dauerspaß: 6
Gesamtwertung 6