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SimCity

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Reviewautor: Webmaster
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Genre: Strategie
Größe: 8 MBit
Vertrieben von: Nintendo
Entwickler: Intelligent Systems
Spieler: 1
Level: -
Schwierigkeitsgrade: -
Features: Batterie

Das Spiel:

Meiner Meinung nach, war das Super NES nur beschränkt für Wirtschaftssimulationen, wie es Sim City eine ist, zu gebrauchen. Trotzdem haben es die Programmierer geschafft so viele Besonderheiten einzubauen, daß man über die paar Mängel hinwegsehen kann. Jetzt aber erst einmal zur Beschreibung des Spieles. Als Bürgermeister steht man anfangs vor einer riesigen, unbebauten Landfläche, mit einem Startkapital von 20.000 Dollar, außer man wählt einen höheren Schwierigkeitsgrad, in dem man weniger Startkapital zur Verfügung hat, und das ohnehin schon nicht zufriedenzustellende Volk noch nerviger wird.

Dann kann das Bauen ja losgehen. Als erstes braucht man ein Kraftwerk, welches dann Strom an die nun folgenden Wohn-, Gewerbe- und Industriegebiete liefert. Polizei und Feuerwehr sehen nach recht und Ordnung, und per Auto, oder Bahn fahren die Sims dann ins Fußballstadion oder in den Stadtpark, zum Shoppen, oder zur Arbeit. Um die Stadt zu vergrößern, bedarf es See- und Flughafen. Natürlich warten Auch viele Probleme auf den Bürgermeister. Arbeitslosigkeit, ein schlechtes Straßennetz, Kriminalität, Umweltverschmutzung und Naturkatastrophen machen dem Spieler das Leben mehr oder weniger schwer.

So die Theorie von Sim City. Das ganze sieht am Ende etwas anders aus, da das Spiel auf recht schwer durchschaubaren Zusammenhängen basiert. Wenn man die Anleitung befolgt, schafft man es trotzdem eine gute Stadt zu bauen. Hätte ich damals nicht absichtlich meinen Speicherstand gelöscht, hätte ich die 500.000 Einwohner erreicht. Seither bin ich nie wieder so gut gewesen. Momentan sind es ca. 350.000 Einwohner, und fast die ganze Landfläche ich vollgebaut. Was ich eben mit "schwer durchschaubaren Zusammenhängen" meinte? Die Leute beschweren sich über zu hohe Luftverschmutzung, selbst wenn die Luftverschmutzung nur in den Industriegebieten bleiben, wo die Leute gar nicht wohnen. Das Verkehrsnetz ist nicht zufriedenzustellbar aufzubauen. Baut man eine Straße, hat man nach 2 Minuten absplut hohen Stau, und Luftverschmutzung. Baut man dem Volk eine Bahn, ist man wieder der Arsch, weil zu wenig Straßen da sind. So geht es gerade weiter. Nicht, daß das Spiel dadurch an Spielspaß verliert, jedoch bleiben noch ziemlich viele Fragen offen, die zum vollkommenen Verständnis des Spieles benötigt werden. Ist es egal, wie weit Industriegebiete von den Wohngebieten entfernt sind? Was ist mit den lästigen Schulen und Krankenhäusern, welche die Leute ständig bauen? Kann man die ohne Folgen abreisen? Wird durch den Bau von Straßen das Verkehrsnetz jetzt für die Bewohner der Stadt komfortabler?

Wie auch immer. Wieder zurück zum Spiel. Um an neues Geld zu gelangen, braucht man Steuereinnahmen. Besonders gut ist es, wenn man auf besonders kleiner Fläche viele Einwohner hat, da dort die Instandhaltungskosten von Straßen, und Kosten für Polizei und Feuerwehr nicht so hoch sind, man aber sehr viel Steuern einnimmt. Die Steuern können erhöht, oder gesenkt werden, was dann anscheinend das Einzugsverhalten der Bürger beeinflußt. Welcher Steuersatz das Maximum ist, und auf was die Bürger wie reagieren, konnte ich nicht herausfinden.

Auf einer Übersichtskarte nimmt man das Verbrechen, die Verschmutzund, oder die Bevölkerungsdichte unter die Lupe. Ein Kurvendiagramm zeigt, wie sich der Zeitverlauf von Verbrechen, Verschmutzung usw. verhalten. Eine Liste gibt Informationen über die Anzahl gebauter Gebäude, Schienen, Straßen, usw. und in der Geschichte der Stadt, werden noch einmal die zehn letzten Ereignisse/Katastrophen angezeigt. In einer Umfrage werden die größten Probleme, und die Beliebtheit des Bürgermeisters bei der Bevölkerung angezeigt.

Im Gegensatz zur PC-Version, gibt es bei der SNES-Version viele Neuerungen. Der Spieler kann in einer Art Tutorial das Spiel erlernen, es gibt Geschenke, in Form von Bauwerken, wie ein Freizeitpark, oder eine Ausstellung, eine Windmühle, oder die Kreditbank, auf der man auch tatsächlich einen Kredit von 10.000 Dollar aufnehmen kann.

Die Katastrophen, haben Sim City meines Wissens nach immer zu etwas besonderem gemacht. Warum weiß ich auch nicht. Man hat die Auswahl zwischen einem Brandt, einer Überschwemmung, einem Flugzeugabsturz, einem Tornado, einem Erdbeben, oder einem Monsterangriff, wobei lustigerweise Bowser als Monster benutzt wurde. Dr. Wright steht dem Spieler mit mehr oder weniger guten Tips zur Seite. Es können zwei Spiele per Batterie gespeichert werden. Wem das Spielen des Endlosspieles zu langweilig ist, dem haben die Programmierer mit den acht Szenarien, in denen eine schlecht geplante Stadt vor dem Untergang gerettet werden muß einen Gefallen getan.

Die einzige Schwäche, die das Spiel hat, ist seine langsame Spielgeschwindigkeit, und die Tatsache, daß nach dem Laden eines gespeicherten Spieles die Kriminalität sehr hoch ist, und sich erst langsam normalisiert. Ansonsten, ist das Spiel, wenn man es mit der PC-Version vergleicht um Welten besser, bzw. Liebevoller gemacht. Etwas störend sind aber leider auch, die etwas undurchsichtigen Zusammenhänge zwischen Aktionen, die man durchführt und dem Verhalten der Einwohner. (Bei 350.000 Einwohnern geht bei mir einfach nix mehr, egal, ob ich die Umweltverschmutzung beseitige, oder die Steuern senke.)

Spielmodi, Besonderheiten und Powerups:

Da kann ich nicht viel berichten. Das Spiel bietet einen Einspielermodus, mit drei Schwierigkeitsgraden. Die Musik läßt sich während des Spieles abschalten. Powerups gibt es logischer Weise keine. Eigentlich ist dieser Teil nutzlos. Nun ja. Es gibt 1000 Landkarten zur Auswahl. Wenn man bei der Kartenauswahl die Reset-Taste drückt, verändern sich die Karten. Sollten diese Karten nicht die selben sein, wie vor dem Drücken von Reset, hat man 2000 Landkarten zur Auswahl.

Grafik: 8
Sound: 6
Musik: 7
Gameplay: 8
Dauerspaß: 7
Gesamtwertung 7